Bezirksoberliga: Wolff-Sieben und Körle in Bestbesetzung - Böddiger ohne Fuhrmann

Heißer Tanz in Guxhagen

Entwischt: Der Guxhagener Matthias Paar (links) kommt zu spät gegen Wollrodes Kreisläufer Thassilo Frohmuth (am Ball). Am Sonntag treffen beide Akteure im Derby wieder aufeinander. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Es ist angerichtet! Zum Lokalduell in der Handball-Bezirksoberliga der Männer empfängt die HSG Körle/Guxhagen den TSV Wollrode. Bei den Frauen peilt der TSV Ost-/Mosheim im Heimspiel gegen den TV Hersfeld den nächsten Erfolg an.

Bezirksoberliga Herren:

MSG Körle/Guxhagen - TSV Wollrode (So. 17 Uhr). Im heiß umkämpften Lokalduell will keine Mannschaft die Favoritenrolle annehmen. Beide Teams sind gut in die Saison gestartet, allerdings haben die Wollröder bisher erst ein Spiel absolviert. Dass Karl-Heinz Wolff dadurch mehr Zeit zur Vorbereitung auf das Lokalduell hatte, ist für den TSV-Trainer keineswegs ein Vorteil: „Körle ist im Rhythmus und wettkampferprobt“, sagt Wolff, der zudem vor dem ungewohnt kleinen und engen Spielfeld in der Körler Berglandhalle warnt. Der TSV-Übungsleiter hat zudem das vergangene Spiel besucht und schätzt das Team stärker ein als noch in der vergangenen Saison.

„Wir sind alle bis in die Haarspitzen motiviert“, erklärt MSG-Trainer Olaf Zimmermann, dessen Team nach den beiden Auftaktsiegen gegen Fulda und Hünfeld vor Selbstbewusstsein strotzt. Die Gastgeber treten in Bestbesetzung an, auch Finn Hartmann und Thore Schröder (Klassenfahrt) sind wieder dabei.

Viel wird davon abhängen, ob es den Gastgebern gelingt, den starken Wollröder Rückraum um Max Staubesand, Matthias Proll und Sören Kothe in den Griff zu bekommen, sowie das Zusammenspiel mit Kreisläufer Thassilo Frohmuth zu stören. Der TSV muss ein Mittel gegen die aggressive Abwehr und das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber finden und besonders auf Torjäger Felix Stroop achten.

HSG Datterode/Röhrda - TSV Eintracht Böddiger (Sa. 19 Uhr). Schock für den TSV Eintracht Böddiger: Torhüter Nils Fuhrmann fällt mit einer komplizierten Hand-Verletzung mehrere Wochen aus, so dass TSV-Trainer Mensur Fitosovic für die schwere Auswärtsaufgabe in Datterode mit Markus Beckmann lediglich noch ein Torwart zur Verfügung steht. Wenn dieser jedoch, ebenso wie der Rest des Teams, an die starke Leistung beim 32:24-Erfolg gegen Landeck/Hauneck anknüpft, hält der TSV-Coach einen Punktgewinn gegen die heimstarken Ringgauer durchaus für möglich.

TSV Ost-/Mosheim - Hünfelder SV II (Sa. 19.30 Uhr). Im Kampf um den Wiederaufstieg zählt für Landesliga-Absteiger TSV Ost-Mosheim gegen die Landesliga-Reserve des Hünfelder SV nur ein Sieg. Trainer Mario Lubadel fordert von seiner Mannschaft jedoch eine Steigerung im Vergleich zum Spiel gegen Fulda. Der TSV-Coach erwartet, dass die Defensive um Stefan Harbusch und Philipp Bachmann kompakter steht und die Rückraumschützen der Gäste nicht mehr so frei zum Wurf kommen lässt.

In der Offensive sollen die trainierten Auftakthandlungen von Spielmacher Amine Remus öfter abgerufen werden. Mit den Osthessen erwartet die Lubadel-Sieben ein unbequemer Gegner, der besonders über seine schnellen Außen versucht, zum Torerfolg zu kommen. Bis auf die Langzeitverletzten Sebastian Wicke und Yannick Neurath tritt die Lubadel-Sieben in Bestbesetzung an.

Bezirksoberliga Frauen:

TSV Ost-Mosheim - TV Hersfeld (Sa. 16.30 Uhr). Beim TSV Ost-/Mosheim lichtet sich so langsam das Lazarett. Trainer Wojtek Lalek kann in der kommenden Partie wieder auf Janet Jordan und Katrin Bindszus zurückgreifen. Nicht mehr dabei sind dafür die zuletzt reaktivierten Julia Reuße und Lena Klotzscher. Mit dem TV Hersfeld erwartet die Hochländer eine starke Mannschaft, die ihre ersten beiden Spiele problemlos gewinnen konnte. Dennoch rechnet Lalek sich gute Chancen auf denzweiten Heimsieg aus. Vor allem die gute Abwehr der Hochländerinnen wird am Wochenende gefordert sein. (mm) Foto: Kasiewicz

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