Bezirksoberliga

Während Handballspiels zusammengebrochen: Spieler im Koma

Heringen. Ein Drama hat sich am Samstagabend bei der Partie der HSG Werra WHO in der Handball-Bezirksoberliga gegen Neuhof abgespielt.

Die Partie wurde nach 21 Minuten abgebrochen, weil WHO-Spieler Max Rimkus plötzlich bewusstlos auf dem Feld zusammengebrochen war.

Nach ersten Diagnosen, die der Vater des Spielers auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt, soll der 22-Jährige einen „überlebten plötzlichen Herztod“ erlitten haben. Das schnelle und beherzte Eingreifen seines Teamkollegen Jörg Reim, der Rettungssanitäter ist, sowie des ehemaligen Widdershäuser Torhüters Georg Hopfeld verhinderten bis zum Eintreffen des Notarztes in Heringen Schlimmeres.

Auf der Intensivstation

Max Rimkus wurde anschließend ins Hersfelder Klinikum transportiert, wo er noch am Samstagabend für 72 Stunden in ein künstliches Koma versetzt wurde. Nach Angaben seines Vaters sei der Zustand den Umständen entsprechend gut. Rimkus sei stabil, Lebensgefahr bestehe nicht. Ob Max Rimkus Folgeschäden erlitten habe, sei zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht definitiv zu beantworten.

Derby abgesagt

Das für Sonntagabend angesetzte Nachbarschaftsduell der Handball-Bezirksoberliga zwischen Schenklengsfeld und der HSG Werra WHO wurde noch am Samstagabend abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. (häx)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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