Hochspannung in Endspielen beim Männer-Turnier des TSV Bebra

Rote Teufel aus Wanfried: Der Bezirksoberligist gab eine gute Figur beim Turnier in Bebra ab und musste sich im Finale erst im Siebenmeterwerfen beugen. In dieser Szene ist der VfL im Angriff. Aribert Lehn vom Gastgeber MSG II stellt sich in den Weg. Foto: Walger

Bebra. Bezirksoberligist HSG Fuldatal-Wolfsanger hat das spannende Handball-Vorbereitungsturnier der Männer beim TSV Bebra gewonnen.

Im Finale der beiden Gruppenersten setzte sich das Team gegen den Liga-Konkurrenten VfL Wanfried mit 3:1 im Siebenmeterwerfen durch. Nach der regulären Spielzeit von 25 Minuten hatte es 7:7 gestanden.

Die Fuldataler hatten sich in ihrer Vorrundengruppe ganz knapp gegen den Landesligisten TV Alsfeld behauptet. Das direkte Duell endete 15:15. Deshalb hatte die Mannschaft am Ende die Nase vorne, die sich klarer gegen den stark verjüngten A-Bezirksligisten MSG Bebra/Lispenhausen I durchsetzen konnte. Und das war eben die HSG Fuldatal-Wolfsanger (15:6) gegenüber Alsfeld (16:8).

Wiedersehen mit TGR-Trio

Somit mussten die Alsfelder, die mit den früheren Rotenburgern Martin Harbusch, Marc Imberger und Jan-Uwe Berz angetreten waren, im Halbfinale gegen den VfL Wanfried ran. Der Bezirksoberligist war mit kleinem Aufgebot angereist, das sich von Spiel zu Spiel steigerte. Die Wanfrieder fegten Alsfeld mit 13:6 vom Parkett.

Im Halbfinale gestoppt wurde auch der Bezirksoberligist HSG Datterode/Röhrda. Er zog gegen den späteren Sieger Fuldatal/Wolfsanger mit 13:16 den Kürzeren.

Im Spiel um Platz drei war nach 25 Minuten beim Stand von 8:8 noch keine Entscheidung gefallen. Im Siebenmeterschießen hatte der TV Alsfeld dann aber mit 4:1 klar die Nase vorn. Für die unterlegene HSG Datterode/Röhrda hatte der Samstag ohnehin unter keinem guten Stern gestanden. Gleich im ersten Spiel verletzte sich ihr Distanzschütze Daniel Hartung. Die Kniescheibe war herausgesprungen. Sein Vater brachte den früheren Bebraner nach Eschwege ins Krankenhaus.

Der Trainer des Turniersiegers Fuldatal/Wolfsanger, Hazim Presic, war voll des Lobes über dieses Vorbereitungsturnier. Es sei spannend und sehr gut besetzt gewesen.

Davon profitierte auch Alexander Fischer, der Trainer des Gastgebers MSG Bebra/Lispenhausen I. Seine Youngster konnten wichtige Erfahrungen gegen höherklassige Gegner sammeln. Unter dem Strich war Fischer mit den Auftritten seiner Jungs zufrieden, die das Spiel um Platz fünf gegen die keineswegs enttäuschende eigene zweite Garnitur mit 14:6 gewannen.

Angesichts des heißen Spätsommerwetters war auch die Publikumsresonanz in Ordnung. Zirka 70 Zuschauer sahen sich die Männerspiele am Samstag an.

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