Hofmanns Jungs lassen dem Titelkandidaten keine Chance

Mich hält keiner auf: Der fünffache TGR-Torschütze Sascha Köhler tankt sich hier am Kreis durch. Foto: Walger

Rotenburg/Obersuhl. Die TG Rotenburg II schießt den hoch gehandelten TV Flieden mit 27:19 ab.

Die HSG Werra WHO muss sich dagegen überraschend mit einem Punkt begnügen. „Das war eine absolute Topleistung. Wir haben dem Tabellenzweiten heute keine Chance gelassen“, freute sich Frank Hofmann, der Trainer des Bezirksoberligisten TG Rotenburg II. Weniger glamourös geriet der Auftritt der WHO-Handballer.

TG Rotenburg II - TV Flieden 27:19 (15:11). Die Rotenburger zeigten gegen den Aufstiegskandidaten, was in ihnen steckt. Gleich zu Beginn zogen sie auf 5:1 davon.

Die Fliedener kamen zwar noch einmal auf 10:8 heran, zur Pause war die Distanz aber beim 15:11 wieder angewachsen. Die TGR stellte ihre Gäste mit einer glänzenden Abwehrleistung vor unlösbare Probleleme. Daran hatte auch Torhüter Jan Schuster seinen Anteil. Er hatte einen echten Sahnetag erwischt und spielte 60 Minuten durch.

Schwierigkeiten hatte die TGR-Reserve einzig zu Beginn der zweiten Hälfte, als Flieden zum 16:16 (39.) ausglich. Die verbleibenden 20 Spielminuten allerdings entschied das Hofmann-Team dann mit 11:3 für sich. Dabei war entscheidend, dass die Gastgeber im Angriff mit der nötigen Geduld agierten und ihre klaren Chancen zumeist eiskalt verwerteten.

Dabei taten sich insbesondere Rechtsaußen Stefan Ebenhoch und der auf halblinks aufgebotene Jonas Troch als zuverlässige Werfer hervor. Fabian Schmitt hingegen trug sich ausnahmsweise mal nicht in die Torschützenliste ein. Dafür glänzte er in der Defensive.

Tore für die TG Rotenburg II: Ebenhoch 11, J. Troch 8, Köhler 5, Sangmeister 2, Harbusch 1/1.

TSV Ost-/Mosheim II - HSG Werra WHO 29:29 (15:11). Die Gäste fanden nur sehr schleppend in dieses Spiel und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Der Abstiegskandidat führte schnell 3:0 und später sogar 8:4.

Die Werrataler verkürzten zwar durch drei Tore in Folge auf 8:7. Doch sie ließen einfach zu viele Chancen aus und leisteten sich zudem Fehler in der Deckung. Beides nutzten die Gastgeber konsequent und setzten sich wieder ab. Mit einem überraschenden 15:11-Vorsprung ging der Vorletzte der Liga in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Immerhin wuchs der Rückstand der Mannschaft von WHO-Trainer Jörg Fischer nicht weiter an. Nach dem 22:18 begann sie, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Mit Erfolg: Beim 24:24 hatten die Gäste erstmals den Ausgleich geschafft.

Zwei Minuten und 30 Sekunden vor Spielende gingen sie sogar in Führung. Doch das Kellerkind schlug zurück und sicherte sich einen Punkt gegen den klaren Favoriten.

Tore für die HSG Werra WHO: Streckhardt 11/4, Fischer 6/3, Witzel 5, Reim 3, Schramm 3, Schneider 1. (zzc/red)

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