Bezirksoberliga: Lubadel-Team Favorit - Böddiger ohne Fuhrmann und Malesevic

Hohe Hürde für TSV Wollrode

Gefordert: Auf Torjäger Sören Kothe baut der TSV Wollrode im Hit gegen Werra. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Saisonauftakt in den heimischen Handball-Bezirksoberligen: Der TSV Wollrode steht gleich zu Beginn der Serie vor einer schweren Auswärtsaufgabe bei Titelfavorit HSG Werra WHO 09. Bei den Frauen trifft der ersatzgeschwächte TSV Ost-Mosheim auf den Landesliga-Absteiger FSG Waldhessen.

Bezirksoberliga Herren:

VfL Wanfried- TSV Eintracht Böddiger (Sa. 18 Uhr). Liganeuling TSV Eintracht erwartet gleich zu Beginn laut Eintracht-Trainer Mensur Fitosovic „eines der schwierigsten Auswärtsspiele.“ Zudem müssen die Felsberger auf die Leistungsträger Torhüter Nils Fuhrmann (verhindert) und Neuzugang Nikola Malesevic (krank) verzichten. Dennoch möchte der Aufsteiger es den Favoriten nicht zu einfach machen. Der Landesliga-Absteiger, der sich im Vergleich zur letzten Saison mit Zsolt Hetzmann, Paul-Martin Nemenco und Cornel Medrea auf mehreren Positionen verstärkt hat, gilt als Titelaspirant.

MSG Körle/Guxhagen - MSG Fulda/Petersberg (So. 16 Uhr). Mit der MSG Fulda/Petersberg (ehemals FT Fulda) kommt ein etablierter Gegner in die Berglandhalle, der sich in dieser Saison ebenfalls neu strukturiert hat und durch die Fusion mit der SG Petersberg einige Spieler hinzugewinnen konnte. MSG-Coach Olaf Zimmermann steht seine Bestbesetzung zu Verfügung. Die Guxhagener rechnen sich daher gute Chancen auf den Sieg aus.

HSG Werra WHO 09- TSV Wollrode (So. 16 Uhr). Dem TSV steht gleich zu Saisonbeginn ein richtungsweisendes Spiel bevor. Mit der HSG Werra WHO 09 trifft das Team um Torjäger Sören Kothe auf einen Gegner, welcher vor allem über seine schnellen Außen zum Torerfolg kommt und zudem mit Jonas Ißleib im Tor exzellent besetzt ist. Als Schlüsselzum Sieg verlangt Wollrodes Trainer Karl-Heinz Wolff von seiner Mannschaft vor allem ein gutes Rückzugsverhalten.

TSV Ost-Mosheim - TV Hersfeld II (Sa. 19:30 Uhr). Der TSV, der bis auf die Langzeitverletzten Sebastian Wicke und Yannic Neurath aus den Vollen schöpfen kann, geht als klarer Favorit in die Partie. „Der Druck liegt bei uns, jeder will uns schlagen“, warnt jedoch TSV-Trainer Mario Lubadel. Sein Team will die guten Leistungen aus den Vorbereitungsspielen bestätigen und sich die ersten zwei Punkte für den Aufstieg sichern.

HSG Landeck/Hauneck - ESG Gensungen/Felsberg II (So. 17 Uhr). Die Oberliga-Reserve der ESG Gensungen/Felsberg muss zum Saisonbeginn nach Schenklengsfeld, wo sie auf die neuformierte Mannschaft der HSG Landeck/Hauneck (ehemals SG Schenklengsfeld) trifft. Die Gensunger möchten auf die guten Eindrücke der Vorbereitung aufbauen und gegen die körperlich starke HSG über ihren Tempohandball zum Erfolg kommen. Laut ESG-Coach Philipp Kamm ist das Spiel bereits „eine Standortbestimmung für die Saison“

Bezirksoberliga Frauen:

FSG Waldhessen - TSV Ost-Mosheim (Sa. 15.30 Uhr). Mit Landesliga-Absteiger FSG Waldhessen erwartet das Team von Trainer Woijtek Lalek gleich zu Beginn ein schwerer Brocken. Zusätzlich muss der TSV auch noch auf Torhüterin Talisa Munder und auf Sabrina Gissel verzichten. Ebenfalls angeschlagen ist Torhüterin Melanie Mehnert. Trotz dieser personellen Notlage möchte die Mannschaft dem Favoriten Paroli bieten und sieht sich nicht chancenlos. Zu den Leistungsträgerinnen der FSG zählen Linkshänderin Fabienne Eidam sowie die beiden Ex-Kirchhoferinnen Marina Weyrauther und Elisabeth Wehr. (mm)

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