Handball-Bezirksoberliga: HSG Werra WHO und TGR II lassen nichts anbrennen

Hohe Hürden genommen

14 Treffer, darunter vier Siebenmeter: Stefan Ebenhoch präsentierte sich auch beim Auswärtserfolg seiner TG Rotenburg II bei der FT Fulda in beachtlicher Torlaune. Foto: Walger

Fulda. Dem Saisonziel, ein Platz unter den ersten Sechs, ein großes Stück nähergerückt sind die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II. Die HSG Werra WHO hat derweil ihren Gegner aus Wollrode vom dritten Rang verdrängt.

HSG Werra WHO - TSV Wollrode 33:27 (19:16). Nachdem das Spiel bis zum 4:4 ausgeglichen war, konnten sich die Gäste auf 7:5 absetzen. Dabei spielten sie die offensive Abwehr der WHO ein ums andere Mal aus. Trainer Jörg Fischer stellte dann die Deckung auf eine defensivere Variante um, was sich auch auszahlte.

Die Gastgeber glichen zum 8:8 aus und setzten sich nach dem 11:11 bis zur Pause auf 19:16 ab. Bis zum 22:19 blieb die zweite Halbzeit ausgeglichen, doch dann dominierte die Spielgemeinschaft aus dem Werratal.

Sie ließ sich auch nicht von einer Manndeckung gegen André Witzel aus dem Rhythmus bringen. Vor allem in der Abwehr überzeugten die Gastgeber und hatten in Torwart Jonas Ißleib (19 Paraden) einen sicheren Rückhalt. Bis auf 30:23 wurde der Vorsprung ausgebaut. Wollrode gelang nur noch eine Ergebniskorrektur, während sich die HSG nach diesem Erfolg auf den dritten Platz verbesserte.

Tore für die WHO: Streckhardt (8/2), Strümpf (5), Bommer, Fischer (je 4), Witzel (4/2), Krause, Schramm (je 3), Nitsche und Wolf (je 1). (pf)

FT Fulda - TG Rotenburg II 27:31 (11:16). Neben dem vierzehnfachen Torschützen Stefan Ebenhoch avancierte Torhüter Jan Schuster zum Matchwinner. „Er hat überragend gehalten“, befand auch TGR-Coach Frank Hofmann. „Ohne ihn hätten wir schon zur Halbzeit nicht geführt.“ Unter anderem parierte der bestens aufgelegte Schlussmann drei Siebenmeter und war Endstation bei mehreren Gegenstößen. Auch, als seine Vorderleute zum Schluss die Führung zu verspielen drohten, war auf ihn Verlass.

Doch der Reihe nach: Da neben den Langzeitverletzten diesmal auch der beruflich verhinderte René Möller und der angeschlagene Martin Harbusch fehlten, standen den Gästen erneut nur sieben Feldspieler zur Verfügung.

Dennoch fand die TGR schnell in die Partie und lag nach einer Viertelstunde mit 7:4 in Front. Die geringe Anzahl an Gegentreffern war laut Hofmann jedoch eher weniger einer besonders sattelfesten Abwehr zuzuschreiben: „Wir haben 54 Minuten nicht gut gedeckt. Auch deshalb konnten wir in der zweiten Halbzeit kaum Gegenstöße laufen.“

Normale Schwächephase

Gleichwohl gelang es seinen Schützlingen, ihren erarbeiteten Fünf-Tore-Vorsprung auch nach dem Seitenwechsel zu behaupten. Plötzlich kam es jedoch zu einem Bruch im Spiel der Gäste. „Wenn man wie wir meist nur sieben oder acht Feldspieler zur Verfügung hat, gibt es immer mal Schwächephasen“, erklärte Hofmann. Diese wussten die Gastgeber zu nutzen. Sie verkürzten bis auf einen Treffer. Mehr gestattete ihnen Schuster aber nicht. Tore für die TGR II: Ebenhoch 14/4, Schmitt 6, D. Troch 5, Köhler 3, Sangmeister 2, J. Troch 1. (zym)

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