Handball-Bezirksoberliga Männer: Die TG Rotenburg II verlassen in der Schlussphase die Kräfte

TGR II-Rumpfteam wehrt sich tapfer

Der geht rein: Daniel Troch steuerte für die Rotenburger Reserve drei Treffer bei - das war am Ende aber zu wenig für einen Heimsieg. Foto: Walger

Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II kämpften trotz widriger personeller Umstände aufopferungsvoll, zogen gegen die MSG Körle/Guxhagen aber am Ende den Kürzeren.

TG Rotenburg II - MSG Körle/Guxhagen 23:28 (15:14). Die Rotenburger Reserve ging mit einem Rumpf-Kader in diese Partie. Unterstützt wurde das Team von Trainer Frank Hofmann dabei von Routinier Stefan Grebe und Moritz Gerlach aus der ersten Mannschaft.

In dieser Besetzung war das Team noch nie angetreten. „Da hat das Zusammenspiel natürlich nicht optimal funktioniert“, sagte Hofmann nach der Partie.

Und so ging der Start mit einem 0:5-Rückstand nach sechs Minuten völlig daneben. Doch Hofmanns Mannschaft bewies Moral, kämpfte sich mit vereinten Kräften ins Spiel zurück und ging schließlich mit einer 15:14-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zog die TGR II sogar auf 19:15 (37.) davon. Mit zunehmender Spieldauer mussten die Rotenburger allerdings ihrer schlechten Besetzung Tribut zollen: In den Schlussminuten gerieten sie dann noch deutlich ins Hintertreffen.

„Am Ende waren die Jung natürlich völlig platt. Von der Moral her haben wir uns aber nichts vorzuwerfen. Mit normaler Besetzung hätten wir, denke ich, deutlich gewonnen“, erklärte Hofmann nach der Partie ohne Groll.

Tore TGR II: Möller 6/4, Schmitt 5, Ebenhoch 4, D. Troch 3, Grebe 2, Gerlach 2, Sangmeister 1.

HSG Werra WHO - ESG Gensungen/Felsberg II 39:30 (17:18). Die WHO fand schleppend ins Spiel. Im Angriff wurden klare Chancen ausgelassen. Zudem fehlte in der Abwehr die Abstimmung. So zogen die Gäste über 6:2 auf 9:4 davon. Eine Überzahl nutzte die HSG, um sich heranzukämpfen und später selbst mit 10:9 in Front zu gehen.

Mit einem 17:18-Rückstand ging die WHO in die Pause. Danach blieb es spannend. Erst nach dem 25:24 setzte sich die Mannschaft von Trainer Jörg Fischer kontinuierlich ab. Das lag hauptsächlich an einer Umstellung der Abwehr, die dem Gegner kaum mehr eine Chance ließ. Der Vorsprung wurde kontinuierlich zum verdienten 39:30-Endstand ausgebaut.

Tore für die HSG Werra WHO: Streckhardt 17/5, Fischer 6, Witzel 5, Reim 4, Claus 3, Heer und Krause je 2. (zzc/pf)

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