Handball-Bezirksoberliga: WHO-Torhüter sticht Kepert aus und lässt WHO jubeln

Ißleib gewinnt das Duell

Zwei großartige Torhüter, die Spiele ganz alleine entscheiden können: Im hart umkämpften Derby gelang das diesmal WHO-Schlussmann Jonas Ißleib, links. Schenklengsfelds Keeper und Spielertrainer Sascha Kepert blieb da nur zweiter Sieger. Fotos:  Walger

Obersuhl. Packend und spannend verlief das Derby in der Handball-Bezirksoberliga zwischen der HSG Werra WHO und der SG Schenk-lengsfeld in der Obersuhler Sporthalle. Es fand erst in den letzten zehn Minuten seinen Sieger.

Der setzte sich schlussendlich ebenso überraschend wie verdient durch. Denn es war die Werra WHO, die beim 36:32 (14:15)-Sieg beide Punkte einkassierte. Dabei hatte es fast eine Dreiviertelstunde lang nicht nach einem Erfolg der Gastgeber ausgesehen. Die Schenklengsfelder bestimmten die Partie. Und sie führten vor der prächtigen Kulisse von 350 Zuschauern ab Mitte der ersten Hälfte - zunächst mit zwei (7:9), dann sogar mit vier Toren (8:12).

Selbst nach dem Pausenpfiff, vor dem es die WHO geschafft hatte, auf ein Tor zu verkürzen, war die SG Schenk-lengsfeld noch das bestimmende Team gewesen.

Aber dann war es Jonas Ißleib, der dem Spiel die entscheidende Wende gab. Der WHO-Keeper parierte einen Wurf des Gegners nach dem anderen. Und er entschied in dieser Phase das Duell der Keeper gegen den anfangs starken Sascha Kepert im Schenklengsfelder Kasten zu seinen Gunsten.

„Zunächst hatte ich das Gefühl, das wird heute nichts“, meinte der reaktionsschnelle WHO-Torhüter. „Es wurde erst besser, als wir in der Abwehr besser standen“, gab der Keeper das Lob, das er von allen Seiten erntete, gleich an seine Vorderleute weiter.

Den vielleicht entscheidenden Ball hielt Ißleib in der 55. Minute unter dem Beifall des Publikums. Es war ein Siebenmeter von Jean-Marie Sand-rock.

Schneider treffsicher

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Werrastädter endlich vorne. Das war im Angriff auch ein Verdienst von Robin Schneider. Sechs Treffer steuerte der erfolgreichste WHO-Torschütze zum Sieg seiner Mannschaft bei. Außerdem bediente er seine Nebenleute mit zahlreichen Anspielen.

Auf Schenklengsfelder Seite stellte Christian Manske mit sechs Toren erneut seine Wurfkraft unter Beweis. Felix Abads Einsatz entschied sich erst beim Warmmachen. Ihm gelangen fünf Trefer.

„Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. In der Schlussphase hatten wir nicht die Qualität auf der Bank, um zu wechseln“, stellte Spielertrainer Kepert fest.

WHO-Coach Jörg Fischer war sehr angetan vom Publikum. „Es war eine starke Kulisse. Die hat dieses Derby hier in der Kaliregion auch verdient“, sagte er. (hwx/red)

HSG Werra WHO: Ißleib - B. Krause, Witzel 3, Nitsche 5, Reim 1, Bommer 3, M. Fischer 3, Wolf 2, Strümpf 3, Schramm 5, Herr, Streckhardt 5/3, Schneider 6.

SG Schenklengsfeld: Kepert/Oetzel - Abad 5/2, Manske 6, Schnell, Lotz 1, J. M. Sandrock 3/3, Kochmann, J. Sandrock 5, Apel 2, J. N. Fäcke, Rüger 5, Böhler 5, von Manger.

SR: Stückradt/Mackel (Bebra/Lispenhausen), Z: 350.

Zeitstrafen: 4/14 Minuten.

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