Handball-Bezirksoberliga: Steigerungspotenzial bei der TGR II, die Heimrecht im Kreisderby genießt

Mehr Druck mit der zweiten Welle

Cool bleiben: Sascha Kepert. Foto: Walger

Rotenburg. Mit ausgeglichenen Punktekonten liegen die TG Rotenburg II und die SG Schenklengsfeld derzeit im Mittelfeld der Handball-Bezirksoberliga der Männer. Am Samstag um 19.30 Uhr treffen sie in der Rotenburger Großsporthalle aufeinander.

Die Schenklengsfelder sind vor der Saison als Titelkandidat gehandelt worden, aber holprig gestartet. Die Erwartungen an die TGR II waren weit geringer, der Auftakt aber geriet mit vier Siegen in Folge grandios. Doch aus den 8:0 Zählern sind mittlerweile 11:11 geworden.

„Diese Negativserie darf sich nicht in den Köpfen der Spieler festsetzen“, sagt Rotenburgs Co-Trainer Jörg Ebenhoch, „im Moment spielen sie unter ihren Möglichkeiten. Zuletzt hat oft nur ein Quäntchen gefehlt.“

Diese letzten Prozent sollen mit intensivem Training Anfang Januar herausgekitzelt werden - in Einheiten, in denen auch die vielen Studenten des Teams dabei sind. „Aber keine Frage“, sagt Jörg Ebenhoch, „gewinnen wollen wir auch schon am Samstag gegen Schenklengsfeld.“

Möller wieder dabei

Während die Dauerverletzten Fabian Degenhardt und Jan Kaufmann weiterhin fehlen, ist René Möller wieder dabei. Das sei hilfreich, so der Co-Trainer. Denn Möller ist gerade für die Abwehr ein stabilisierender Faktor.

Dass es auch den Spitzenmannschaften der Liga bislang sehr schwer gefallen ist, sich in Rotenburg zu behaupten, stimmt Jörg Ebenhoch ebenfalls zuversichtlich. Wichtig werde sein, gerade aus der Nahwurfzone, zum Beispiel bei Tempogegenstößen, endlich wieder sicherer abzuschließen. „Auch in der zweiten Welle müssen wir noch mehr Druck ausüben. Das machen wir im Moment nicht“. sagt Ebenhoch. Und ergänzt: „Ich glaube, dass es ein gutes Spiel wird.“

Für die Schenklengsfelder gab es jüngst ein 30:33 gegen Wollrode. „Angesichts der Tatsache, dass Felix Abad und Matthias Lotz verletzt gefehlt haben und dann Sebastian Böhler auch noch Rot gesehen hat, haben wir uns noch achtbar aus der Affäre gezogen“, findet Schenk-lengsfelds Spielertrainer Sascha Kepert.

Allerdings weiß er, dass auch in Rotenburg die Trauben hoch hängen: „Das ist eine sehr heimstarke Mannschaft.“ Keperts Rezept: Im Angriff müssen wir clever und cool bleiben, vor allem aber in der Abwehr konzentriert.“

Ersteres klappte zuletzt bei der SGS meist ganz gut, Letzteres nicht immer. Dabei ist sich Keeper Kepert sicher: „Wenn, dann gewinnen wir das Spiel in der Abwehr. Und gewinnen wollen wir, um mit positivem Konto in die Pause zu gehen.“ Abad und Lotz fehlen weiter, Böhler dagegen ist spielberechtigt.

Von Thomas Walger Und Rainer Henkel

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