Bezirksoberliga: Mensur Fitozovic vor Comeback

Gensungen/Felsberg II trifft im Spitzenspiel auf HSG Werra WHO

+
Greift er gegen den Ex-Verein wieder zum Ball? TSV-Coach Mensur Fitozovic, hier noch im Trikot der Eintracht. 

Schwalm-Eder. Eine besondere Brisanz birgt das Bezirksoberliga-Derby zwischen dem TSV Wollrode und der TSV Eintracht Böddiger, wo TSV-Trainer Mensur Fitozovic auf seinen Ex-Club trifft.

Bezirksoberliga Männer

TSV Wollrode - TSV Eintracht Böddiger (So. 18 Uhr). Erst in der vergangenen Saison verließ Mensur Fitozovic Böddiger, jetzt trifft er mit Wollrode auf seinen Ex-Verein. „Das gibt den Jungs auf jeden Fall noch einmal einen extra Schub,“ erklärt Eintracht-Trainer Thomas Griesel. Zumal Fitozovic für die Partie spielberechtigt ist. Ob der Rückraumspieler tatsächlich aufläuft, ist jedoch offen. Er selbst warnt vor allem vor Böddigers Torhüter Nils Fuhrmann: „Wir dürfen ihn nicht warm werfen, denn er kann ein Spiel allein entscheiden.“ Griesel rechnet mit einer offensiven Abwehrformation und fordert von seinem Team mehr Konzentration im Angriff: „Wir müssen die unnötigen Ballverluste im Spielaufbau reduzieren.“

ESG Gensungen/Felsberg II - HSG Werra WHO 09 (Sa. 17 Uhr). Beide Teams sind bisher ungeschlagen. Mit einem Sieg können die zweitplatzierten Edertaler, die ein Spiel weniger als WHO bestreitet haben, bis auf einen Punkt an die Spitzenreiter heranrücken. „Für einen Sieg müssen wir ihr schnelles Umschaltspiel unterbinden,“ erklärt ESG-Coach Philipp Kamm. Zudem muss die Oberliga-Reserve ein Mittel gegen Werras Rückraumspieler Frantisek Chyba finden, der die Torjäger-Liste mit 37 Saisontreffern anführt. „Wir müssen in der Abwehr unsere beste Leistung abrufen,“ fordert Kamm.

TSV Ost-/Mosheim II - HSG Großenlüder/Hainzell II (So. 18 Uhr). Im Duell der beiden Landesliga-Reserven sind die Hochländer Favorit. Dennoch ist das Team von Trainer Gerd Stöcker gewarnt. Denn nach dem schwachen Saisonstart mit zwei deutlichen Niederlagen fand Großenlüder zuletzt zurück in die Erfolgsspur und erkämpfte sich aus den letzten beiden Partien drei Punkte. Die Hochländer müssen HSG-Torjäger Henrik Dimmerling unter Kontrolle bekommen. Dem Rückraumspieler gelangen in der vergangenen Partie gegen Fulda 19 Treffer. Er sicherte der HSG so fast im Alleingang das Unentschieden.

Bezirksoberliga Damen

TSV Eintracht Böddiger II - HSG Landeck/Hauneck (Sa. 15.30 Uhr). Die ungeschlagene Oberliga-Reserve will ihre Siegesserie gegen Landeck fortsetzen. „Wir müssen unsere Schwächephasen in den Griff bekommen und bis zum Ende die Konzentration hochhalten,“ fordert TSV-Trainerin Hannah Puntschuh. Gegen die HSG gilt es insbesondere Lena Aumann und Ramona Schmidt unter Kontrolle zu halten. Das Rückraumduo erzielte zusammen bislang 38 Tore.

FSG Körle/Guxhagen II - TV Hersfeld (Sa. 17 Uhr). Gegen die Hersfelderinnen ist die FSG Außenseiter. Da Hersfeld über eine sehr starke erste und zweite Welle verfügt, müssen sich die Guxhagenerinnen vor allem im Rückzugsverhalten steigern.. Zudem verfügt der TVH mit der Ex-Kirchhoferin Luisa Teichmann über eine exzellente Spielmacherin, die nicht nur selbst torgefährlich ist, sondern ihre Mitspielerinnen gut in Szene setzt.

TSV Ost-/Mosheim - FSG Fulda/Petersberg (So. 19 Uhr). Gegen die bislang ungeschlagene FSG ist der TSV in der Außenseiterrolle. „Wir spielen Zuhause und wollen den Heimvorteil nutzen“, erklärt TSV-Coach Andreas Milke. Auf seine Abwehr kommt allerdings viel Arbeit zu. Denn mit 135 Toren in vier Spielen stellt Fulda die stärkste Offensive der Liga. Wobei der Angriff der Gäste vor allem über das Kollektiv gefährlich ist. (mm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.