Handball-Bezirksoberliga: Es hat nicht ganz gereicht

26:29 - TGR II muss sich erneut einem Spitzenteam beugen

Er entwickelte großen Tordrang: Stefan Ebenhoch gelangen neun Treffer für die TG Rotenburg II gegen den starken Titelanwärter aus Eschwege. Foto: Walger

Rotenburg. Es herrschte Topspiel-Atmosphäre in der Rotenburger Großsporthalle. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II machten dem ungeschlagenen Tabellenführer Eschweger TSV das Siegen richtig schwer. Am Ende hatte die TGR II mit 26:29 (14:13) knapp das Nachsehen.

„Ich bin mit der ersten Halbzeit absolut zufrieden. Wir haben toll gekämpft und der wohl besten Mannschaft der Liga Paroli geboten“, sagte TGR-Coach Frank Hofmann. Nach 60 aufregenden Spielminuten war er ob des Resultats trotzdem leicht enttäuscht.

Dass dieses Spiel so hitzig wurde, lag daran, dass beide Mannschaften immer wieder durch Nickligkeiten und harte Abwehraktionen Aggressivität ins Spiel brachten. Aber auch die beiden überforderten Schiedsrichter hatten ihren Anteil. Sie waren dem rasend hohen Tempo der Partie einfach nicht gewachsen.

Blitzstart der Gäste

Die Eschweger erwischten einen Traumstart. In der zweiten Minute lagen sie bereits mit 3:0 vorne. Die Rotenburger brauchten einige Zeit, um auf Touren zu kommen. In der zehnten Minute hatten sie mit dem 4:4 den Gegner eingeholt.

Von diesem Moment an dominierte die TGR II, angeführt vom klug Regie führenden Martin Harbusch. Zur Pause führte sie verdient mit 14:13. Der Vorsprung wäre sicherlich deutlicher ausgefallen, wenn nicht ETSV-Torwart Thomas Gross ab der 22. Minute groß aufgetrumpft hätte. Er allein hielt sein Team mit fünf Paraden in Folge im Spiel.

Der Beginn des zweiten Durchgangs ging wieder an die Gäste. Mit drei blitzsauberen Toren gingen sie mit 16:14 in Front (34.).

Die TGR, weiterhin mit einer sehr kompakten Abwehr und viel Selbstvertrauen ausgestattet, hielt dagegen und das Match über 50 Spielminuten offen. Erst in der Schlussphase musste sie dem Gast die Punkte überlassen.

Und damit bleibt es dabei: Die jungen Rotenburger können gegen die Spitzenmannschaften der Liga über weite Strecken mithalten. Doch in den entscheidenden Phasen begehen sie noch zu viele leichte Fehler, die einem Erfolg schließlich im Wege stehen.

Coach Frank Hofmann sieht das ganz ähnlich: „Gegen so eine Mannschaft wie Eschwege muss bei uns wirklich alles optimal laufen. Ich denke, dass wir uns Schritt für Schritt weiterentwickeln. Wir brauchen noch ein bisschen Zeit, um solche Spiele zu gewinnen.“

TG Rotenburg II: Schmidt, J. Schuster - Harbusch (5), Schmitt (2), Möller (3/1), Köhler (2), Ebenhoch (9/2), Sangmeister (3), J. Troch (2), D. Troch, Stückrad, P. Schuster, Reuchsel

Von Tomas Pankiewicz

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