Ost-/Mosheim muss nach Niederlage in Wanfried in Relegation

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Weitestgehend chancenlos war der TSV-/Ost Mosheim im Spitzenspiel: Hier überwindet Wanfrieds Max Lippold den Hochländer Torhüter Alexander Lubadel.

Wanfried. Cornel Medrea, der Torhüter des VfL Wanfried, machte vor gut 600 Zuschauern den Unterschied im Spitzenspiel um die Meisterschaft in der Handball-Bezirksoberliga zwischen dem VfL Wanfried und dem TSV Ost-/Mosheim.

16:24 (9:12) verlor die Mannschaft von Mario Lubadel und muss jetzt in die Relegation.

Schon in der ersten Halbzeit war Medrea gut aufgelegt und ließ nur neun Tore zu. Doch auch die Hochländer zeigten ein starkes Spiel und stellten die Wanfrieder mit ihrer aggressiven 3:2:1-Deckung vor Schwierigkeiten. Einzig der Zweitligaerfahrene Routinier und Ex-Gensunger Stefan Schröder fand auf Seiten des VfL immer wieder Lücken. So ging es mit 12:9 in die Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff nagelte dann aber der Schlussmann des VfL seinen Kasten praktisch zu. Er blieb 15 Minuten lang ohne Gegentor aus dem Feld. „Schöner als mit einem Erfolg gegen den direkten Konkurrenten vor so einer Kulisse aufzusteigen, das geht nicht“, sagte Wanfrieds Coach Heiko Ilian.

„Der Sieg geht so in Ordnung und ist verdient. Medrea hat überragend gehalten und ihnen das Spiel gewonnen“, lobte auch TSV-Trainer Mario Lubadel, der trotz der Niederlage mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft war. „Wir haben super gespielt, vor allem in der Deckung. Ich glaube es gibt nicht viele Mannschaften, die gegen Wanfried unter 25 Toren bleiben. Im Angriff hat uns die Durchschlagskraft gefehlt und wir haben den Start in die zweite Halbzeit verschlafen. Aber wir können erhobenen Hauptes in die Relegationsspiele gehen.“

Voraussichtlich gegen TGW

Denn als sicherer Tabellenzweiter ist über die Relegation auch für die Hochländer der direkte Wiederaufstieg in die Landesliga und damit das Saisonziel noch immer in greifbarer Nähe. Gegner ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Tabellenzweite aus der Handball-Bezirksoberliga Kassel-Waldeck, die TG Wehlheiden. TSV-Coach Lubadel freut sich auf die Spiele, denn er ist sich sicher: „Wenn wir mit der Leistung spielen, die wir gegen Wanfried gezeigt haben, kann uns keine andere Bezirksoberliga-Mannschaft schlagen.“ Die Aufstiegsspiele sollen voraussichtlich am 7. Mai (Ostheim) und am 14. Mai (Kassel) stattfinden.

Wanfried: Medrea - Ebel, Schröder 10/4, Weiß, Bley 5/1, Nemenco 3, Lippold 4, Seiler, Wehr, Hetzmann, Brill, Schneider, Milosavjevic 2.

TSV: Lubadel – Harbusch 2, Wicke, Lalek, Kinnback 3, Remus, Schröder 2, Hagemann, Otto 5/2, Wittig, Neurath, Bachmann 2, Helferich 2. SR: Hildebrand/Loll - Z.: 600. (mm)

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