Bezirksoberliga: TSV Ost-/Mosheim empfängt ESG II zum Derby

Schanze vor Rückkehr?

Kann den Unterschied ausmachen: Mario Schanze könnte gegen Körle für Werra WHO sein Comeback geben. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Es hat den Charakter eines Endspiels. Wenn die zweitplatzierte MSG Körle/Guxhagen beim Tabellendritten HSG Werra WHO 09 mit neun Toren Differenz verlieren sollte, würden die Fuldataler den Relegationsplatz an Werra verlieren. Und müssten ihre Aufstiegsambitionen damit endgültig begraben.

HSG Werra WHO 09 - MSG Körle/Guxhagen (Sa. 17.45 Uhr). Die Nervosität ist spürbar. Zwar hat Körle dank des dem 32:24-Hinspielerfolg gegen die Osthessen ein schönes Polster. „Wir dürfen keine Zweifel an unserer Überlegenheit aufkommen lassen“, warnt MSG-Coach Udo Horn. Mit Marco Oluic besitzen die Gastgeber einen quirligen, torgefährlichen Spielmacher, dessen Kreise die MSG-Abwehr um Tobias Ludwig und Jannis Kothe im Mittelblock eindämmen muss. Doch eventuell droht den Guxhagenern eine unangenehme Überraschung. Ein Post auf der Facebook-Seite der HSG deutet an, dass der Zweitliga erfahrene Mario Schanze für WHO auflaufen könnte. Mit seinen Torjägerqualitäten könnte der Halblinke den Unterschied ausmachen. Zudem gelten die Gastgeber als äußerst heimstark.

TSV Ost-/Mosheim - ESG Gensungen/Felsberg II (Sa. 19.30 Uhr). „Es ist unser letztes Heimspiel und wir wollen die Saison natürlich ungeschlagen beenden,“ stellt TSV-Trainer Mario Lubadel klar. Entscheidend wird sein, ob es der ESG-Offensive um Regisseur Tim Schanze gelingen wird, die starke Abwehr der Hochländer um Marc Imberger und Routinier Uwe Findeisen zu überwinden. „Im Hinspiel ist uns das gut gelungen, da war Findeisen allerdings noch nicht dabei,“ erklärt ESG-Coach Philipp Kamm. Dennoch glaubt er an eine Außenseiterchance: „Ostheim ist jetzt Meister. Sollten sie straucheln, sind wir da.“

TSV Wollrode - MSG Großenlüder/Hainzell II (Sa. 18 Uhr). Gegen die Osthessen sind die Blau-Weißen klarer Favorit. Da die MSG zum Hinspiel nicht antrat, findet die Partie in Guxhagen statt. Besonders auf den starken Halblinken Hendrik Dimmerling muss die TSV-Defensive achten.

TSV Eintracht Böddiger - HSG Jestädt/Grebendorf (Sa. 19 Uhr). „Ein Sieg ist Pflicht,“ erklärt TSV-Übungsleiter Thomas Griesel. Zwar fehlen mit Jonas Freudenstein und Christian Hartung zwei wichtige Spieler (privat verhindert), dennoch ist Griesel optimistisch. „Wenn wir ihre Kreisanspiele unterbinden, gewinnen wir.“ (mm)

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