WHO schlägt Flieden im Verfolgerduell

Die lange Leidenszeit ist zu Ende: Fabian Degenhardt feierte bei der TGR II in Schenklengsfeld ein gelungenes Comeback. Foto: Walger

Rotenburg. Die Werrataler Bezirksoberliga-Handballer bauen ihre Erfolgsserie auf 14 Spiele ohne Niederlage aus. Die TGR II verlor dagegen in Schenklengsfeld.

SG Schenklengsfeld - TG Rotenburg II 29:25 (14:14). Immerhin erreichten die wieder einmal mit dünner Besetzung angetretenen Gäste ihr Minimalziel: Den direkten Vergleich gegen den nun punktgleichen Tabellennachbarn zu gewinnen. Denn im Hinspiel hatte die TGR einen 36:21-Kantersieg gefeiert.

Erfreuliche Aspekte

Entsprechend gefasst zeigte sich daher auch Gästecoach Frank Hofmann: „Ich glaube, es gibt Schlimmeres, als in Schenklengsfeld zu verlieren. Wir haben unser primäres Ziel, den fünften Platz zu verteidigen, eindeutig erreicht und können ihn im Saisonfinale sichern.“ Ebenso erfreulich: Fabian Degenhardt gab nach langer Verletzungspause ein ordentliches Comeback.

In den Anfangsminuten gaben die Gastgeber zunächst den Ton an. Nachdem die Rotenburger auf Pressdeckung gegen Rückraumhüne Christian Manske umgestellt hatten, kamen sie immer besser ins Rollen und gingen mit 10:9 in Führung. Diese konnten sie bis Mitte der zweiten Halbzeit behaupten.

Allerdings kamen die Schenklengsfelder immer wieder zu vermeidbaren Toren durch seine Außen und so zur erneuten Führung. In den Schlussminuten fiel es der TGR auch mental schwer, sich nochmals aufzubäumen. Eine kräftezehrende Saison, geprägt von großen personellen Problemen, hat Spuren hinterlassen.

Besonderen Dank richtete Hofmann an Torsten Demuth aus der dritten Mannschaft, der „die personelle Situation am Wochenende etwas entspannt hat“. In der kommenden Woche will die TGR mit einem Erfolg gegen Schlusslicht Neuhof eine tolle Saison krönen. und auf Rang fünf abschließen.

Tore für die TGR II: Ebenhoch 8, Sangmeister 8, Harbusch 5/1, Möller 2, J. Troch 2. 

HSG Werra WHO - TV Flieden 35:31 (15:14). Die Gäste erwischten im Spitzenspiel des Tabellendritten gegen den Zweiten den besseren Start und lagen zeitweise mit drei Toren - so beim 4:7 - vorne. Die WHO fand dann vor allem im Angriff ihren Rhythmus und zog kurz vor der Pause auf 14:12 davon. Beim Stand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt. Ihren Vorsprung baute die Mannschaft von WHO-Trainer Jörg Fischer nach der Halbzeit auf 17:14 aus. Flieden gab sich aber noch nicht geschlagen und glich zum 22:22 aus.

Dann aber zog die Spielgemeinschaft aus dem Werratal ihren unwiderstehlichen Schlussspurt an. Während dem Gegner technische Fehler unterliefen, agierten die Hausherren konzentriert im Angriff und nutzten ihre Chancen. Sie ließen sich auch von der aufkommenden Härte der Gäste nicht irritieren und setzten sich über 27:22 vorentscheidend auf 35:28 ab. Letztendlich gelang den Fliedenern nur noch eine Ergebniskorrektur. Somit kann die WHO amkommenden Wochenende gestärkt zum letzten Saisonspiel bei Spitzenreiter Eschweger TSV fahren. Gewinnt sie dort und kann Schenklengsfeld gleichzeitig in Flieden Punkten, dann könnten die Werrataler in der Relegation um den Aufstieg kämpfen. (pf)

Tore für die HSG Werra WHO: Streckhardt (13/5), Witzel (7), Fischer (4), Strümpf (3), Bommer, Claus, Schneider (je 2), Schramm und Wolf (je 1).

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.