Handball-Bezirksoberliga: Bei Datterödern rollt’s - HSG Werra muss zweimal ran

TGR-Gäste in Schwung

Er wird auch gegen Datterode/Röhrda wieder auf Chancen zum Tempogegenstoß lauern: Stefan Sangmeister, der seine Schnelligkeit für die TGR II nutzen will. Foto: Walger

Rotenburg/Heringen. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II müssen sich morgen zu Hause gegen den Tabellennachbarn SG Datterode/Röhrda behaupten. Wollen die Schützlinge von TGR-Trainer Frank Hofmann den sechsten Platz festigen, muss ein Sieg her.

Kreisrivale HSG Werra WHO ist gleich zweimal im Einsatz: Am heutigen Freitag in Heringen gegen Schlusslicht TV Neuhof und tags darauf ab 16.30 Uhr beim Hünfelder SV II.

TG Rotenburg II - SG Datterode/Röhrda (Sa., 19.30 Uhr). Den Angriff der Gäste aus dem Ringgau abzuwehren, wird alles andere als ein leichtes Unterfangen. Datterode/Röhrda war gänzlich schwach in die Saison gestartet. Auch aufgrund großer Verletzungsprobleme fand sich die Spielgemeinschaft zunächst in den hinteren Regionen der Tabelle.

Mittlerweile sind jedoch viele Leistungsträger in den Kader zurückgekehrt. So ließen die robusten Gäste zuletzt mit 15:5 Punkten aus den vergangenen zehn Spielen mächtig aufhorchen. Darunter war gar ein Punktgewinn gegen Ligaprimus Eschwege.

„Datterode hat sich im Laufe der Serie unglaublich gesteigert“, weiß auch Hofmann. „Man darf die Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen.“ Das Hinspiel gewann die TGR knapp mit einem Treffer. Sie ließ bei den damals dünn besetzten Ringgauern aber zahlreiche Chancen liegen. Eine biedere Leistung wie im vergangenen November dürfte gegen den nun wesentlich gefährlicheren Kontrahenten nicht genügen.

Gerne würde die TGR an die Leistung des jüngsten Heimspielerfolges gegen Aufstiegskandidat Flieden anknüpfen, als sich die Gastgeber von ihrer Schokoladenseite präsentierten. „Gehen wir das Spiel gegen Datterode genauso konzentriert an, werden wir als Sieger vom Feld gehen“, ist sich Hofmann sicher.

HSG Werra WHO - TV Neuhof (heute, 20 Uhr, Heringen), Hünfelder SV II -WHO (Sa., 16.30 Uhr). Zur ersten Aufgabe des Tabellenvierten WHO sagt Trainer Jörg Fischer: „Es wird ganz sicher kein leichtes Spiel. Trotzdem wollen und müssen wir natürlich gewinnen.“

Obwohl er als Tabellenletzter ein vermeintlich einfacher Gegner ist und seine HSG im Hinspiel mit zehn Toren Vorsprung gewonen hat, nehme man die Neuhofer nicht auf die leichte Schulter. „Für uns gibt es keinen Schongang“, stellt Fischer klar.

Nach der körperlichen Belastung vom Freitag könnte seine Mannschaft in ihrem zweiten Spiel am Samstag vor allem hinten raus zu beißen haben, fürchtet Jörg Fischer. Trotz einiger angeschlagener Spieler im eigenen Kader solle dies aber keinesfalls eine Ausrede sein. „Was die Fitness angeht sollten wir schon zu zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden in der Lage sein“, sagt er.

Schwierig könnte es bei der Reserve des Landesligisten aus Hünfeld dennoch werden. Sollten bei ihr zwei, drei Spieler aus der ersten Mannschaft mitmischen, würde es für sein Team ein ganz harter Gang, mutmaßt Jörg Fischer.

Nichtsdestotrotz hat er als Ziel einen weiteren Sieg ausgegeben. „Gewinnen wir am Wochenende zweimal, wären wir zehn Spiele lang ungeschlagen“, sagt er. „Für die Mannschaft ist das eine gute Motivation.“ (zym/kma)

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