Handball-Bezirksoberliga: Den Topteams auf den Fersen

HSG Werra WHO schießt Hünfeld II mit 43:18 ab

Der erfolgreichste Werfer der HSG Werra WHO: André Witzel steuerte sieben Treffer zum Kantersieg bei. Foto: Walger

Heringen. Einen hohen Sieg verbuchten die Handballer der HSG Werra WHO in der Bezirksoberliga der Männer. Sie bezwangen ihren Gast Hünfelder SV II in der Heringer Großsporthalle glatt mit 43:18 (23:10). Es war der fünfte Erfolg in Folge für die Spielgemeinschaft aus dem Werratal. Sie festigte damit ihren Platz in der Spitzengruppe.

Allerdings taten sich die Gastgeber anfangs schwer. Sie hatten Probleme in der Abwehr und konnten sich bis zum 7:6 nicht absetzen.

Richtige Schlüsse gezogen

Trainer Jörg Fischer zog die richtigen Schlüsse, stellte die Deckung um. Prompt lief es besser, der Vorsprung wuchs auf 13:9 an. Die frühe Entscheidung fiel noch vor dem Seitenwechsel. Denn über 17:9 enteilten die Hausherren bis zur Pause auf 23:10.

Der Start in den zweiten Durchgang verlief wieder schleppend. Die Hünfelder konnten den Abstand sogar auf neun Treffer (25:16) verringern. Als die HSG Werra WHO das Tempo wieder anzog und fünf Tore in Folge erzielte, waren die alten Kräfteverhältnisse mit dem 30:16 aber schon wieder hergestellt.

Die Gäste hatten nun gar nichts mehr entgegenzusetzen. Ab dem 32:18 in der 47. Minute blieben sie ohne jeden Torerfolg, während es in ihrem Kasten noch elfmal einschlug.

Mit 12:2 Punkten hält die Mannschaft Kontakt zum Spitzentrio Flieden, Eschwege (je 17:1) und Wollrode (14:4). Allerdings hat sie erst gegen einen Vertreter aus dem Spitzensextett gespielt - gegen die FT Fulda gab es trotz Heimrechts die bisher einzige Niederlage. Wohin die Reise der HSG Werra WHO in dieser Saison führen kann, werden die kommenden Wochen zeigen. Noch vor der Weihnachtspause geht es nach Wollrode, gegen die TG Rotenburg II sowie zum TV Flieden.

Tore für die HSG Werra WHO: Witzel (7), Streckhardt (6/2), Bommer, Claus (je 5), Nitsche, Reim (je 4), Schramm, Strümpf (je 3), Fischer, Krause (je 2), Heer (1), Schneider (1/1). (pf/red)

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