Handball-Bezirksoberliga: Werrataler zehn Spiele ungeschlagen - auch TGR II siegt

WHO auf der Überholspur

Rolle rückwärts unter erschwerten Bedingungen von Joans Troch: In diesem hart geführten Spiel zwischen der TGR II und der HSG Datterode/Röhrda gab es manche unfreiwillige Bodenberührung. Foto: Walger

Rotenburg. Siege feierten die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II und der HSG Werra WHO.

TG Rotenburg - HSG Datterode/Röhrda 33:28 (17:12). Die TGR II hat den Angriff des Tabellennachbarn SG Datterode/Röhrda letztlich souverän abgewehrt und Platz sechs gefestigt. ‘Dabei hatten den Gastgebern erneut nur sieben Feldspieler zur Verfügung gestanden. Die personellen Voraussetzungen waren also nicht ideal - wie schon so oft in der Rückrunde. Zum Glück half Moritz Gerlach aus, der wie Jonas Troch direkt zuvor schon in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen war..

Den besseren Start erwischten die wiedererstarkten Gäste aus dem Ringgau, die zunächst beim 1:3 in Front lagen. Die Zwei-Tore-Führung der Datteröder hielt bis zur 10. Spielminute. Bis dato hatten die Rotenburger selbst lediglich dreimal einnetzen können (3:5). Nun nahm der TGR-Express mit drei schnellen Toren in Folge aber endlich Fahrt auf. Bis zur Pause bauten dieGastgeber ihre Führung kontinuierlich auf 17:12 aus. Ein Grund dafür: Im Positionsspiel wurde nun konzentriert agiert und überlegt abgeschlossen.

Nach dem Seitenwechsel ließ sich die TGR II die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, obwohl die robusten Gäste noch einmal bis auf zwei Treffer herankamen. Auch dank einiger Gegenstöße betrug der TGR-Vorsprung beim 31:24 erstmals sieben Tore. Routiniert steuerten die Rotenburger trotz fehlender personeller Alternativen nun einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Tore für die TGR II: Harbusch 9/5, Ebenhoch 8, Köhler 4, Möller 3, Sangmeister 3, D. Troch 3, J. Troch 3.

HSG Werra WHO - TV Jahn Neuhof 28:17 (17:7). Die Gastgeber lagen von Beginn an in Führung. Die Vorentscheidung fiel bereits in der ersten Halbzeit, als der HSG Werra WHO drei Tore in Unterzahl gelangen und Neuhof zehn Minuten ohne eigenen Treffer blieb. Die Gäste verkürzten zwar auf 7:14, doch zur Pause betrug der Rückstand wieder zehn Tore (17:7). Nach dem Wiederanpfiff sah es nach einem Kantersieg der Spielgemeinschaft aus dem Werratal aus, die sich auf 20:7 absetzte.

Mangelnde Konzentration

Doch nun schlichen sich Konzentrationsschwächen bei den Spielern ein. Die Folge: Der TV Neuhof konnte die Partie fortan ausgeglichen gestalten.

Tore für die HSG: Streckhardt (5/1), Fischer (4/1), Claus, Nitsche, Schramm, Strümpf (alle 3), Reim, Ziller (je 2), Bommer, Heer und Krause (je 1).

Hünfelder SV II - HSG Werra WHO 27:32 (14:16). Die Gäste lagen zwar ständig in Führung, konnten aber keine überzeugende Leistung abrufen. Sie erspielten sich zeitweise eine Führung von vier Toren. Allerdings konnten sie diese nicht halten.

In der zweiten Halbzeit gelang den Gastgebern der Ausgleich. Die Entscheidung fiel dann beim Stande von 27:27, als WHO-Torwart Jonas Ißleib einen Siebenmeter entschärfte und der erfahrene Marcel Fischer anschließend seine Mitstreiter zu fünf weiteren Treffern antrieb. Somit ist das Team von Trainer Jörg Fischer mittlerweile seit zehn Spielen unbesiegt.

Tore für die HSG Werra: Schramm (8), Fischer (7/4), Bommer, Nitsche, Strümpf (je 4), Streckhardt (2/1), Claus, Heer und Reim (je 1). (zym/pf)

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