Handball: Eintracht Böddiger spielt wieder in der Bezirksoberliga

TSV Eintracht Böddiger steigt unverhofft auf

Aufsteiger in die Bezirksoberliga: Der TSV Eintracht Böddiger mit Trainer Mensur Fitozovic (hinten von links), Alexander Wolf, Jens Bartholmai, Max Bläsing, Jonas Bikert, Tobias Koch, Thomas Hochhuth, Jonas Freudenstein, Markus Beckmann, Nils Fuhrmann, Jonas Mand, Co-Trainer Thomas Griesel. Joshua Heinemann (vorne von links), Benjamin Bekin, Robin Landesfeind, Fabian Rohde, Johannes Potratz, Luca Pollmer, und Jan Paul Bernhardt. Foto: nh

Böddiger. Unverhofft kommt oft. Der TSV Eintracht Böddiger ist als Tabellenzweiter der Handball-Bezirksliga doch noch in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Damit sind in der nächsten Saison fünf heimische Mannschaften in dieser Spieklasse vertreten.

Eigentlich hatte die Mannschaft vom Ex-Wollroder Trainer Mensur Fitozovic nicht mehr mit dem Sprung nach oben gerechnet. Der TV Hersfeld II war Meister geworden und ein weiterer Aufstiegsplatz war für die Bezirksliga Fulda vorgesehen. Dann aber gewann Flieden das Relegationsspiel gegen Zierenberg, um den Aufstieg in die Landesliga - und die Bezirksligisten aus Fulda verzichteten allesamt auf ihr Aufstiegsrecht. „Da sind wir eingesprungen, weil wir unbedingt hoch wollten“, sagt Böddigers Co-Trainer Thomas Griesel.

„Das wird richtig geil, besonders gegen Gensungen“

Thomas Griesel

Denn die Mannschaft ist jung (Durchschnittsalter: 21,3 Jahre) und entwicklungsfähig. Außerdem gibt es in der Bezirksoberliga zahlreiche Derbys. „Das wird richtig geil, besonders gegen Gensungen“, freut sich Griesel. Zuletzt spielte Böddiger 2008 in der Bezirksoberliga, hat jetzt mit jungen Spielern aus der Region die Rückkehr geschafft. Die Mannschaft, deren Stärke im Tempospiel liegt, wurde mit Torwart Marcel Potthof (Fritzlar) und Ryan Brunetty (Körle) verstärkt, mit zwei weiteren Neuzugängen befindet sich der Verein in Gesprächen. Seit dieser Woche befindet sich das Team auch schon wieder in der Saisonvorbereitung.

Das Ziel ist klar: Klassenerhalt. „Wir wollen uns erstmal akklimatisieren und dann mal schauen, was alles möglich ist“, sagt Griesel. Dazu muss aber vor allem die Schwachstelle Abwehr noch stabilisiert werden. Und dann kann vielleicht in Zukunft wieder an längst vergangene ruhmreiche Zeiten angeknüpft werden.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.