HSG Werra WHO möchte gegen ESG Gensungen/Felsberg II Heimnimbus wahren

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Einer der treffsichersten Akteure im Trikot der HSG Werra WHO: Nebosja Raljic traf in der vergangenen Partie neunmal.

Heringen. Team von WHO-Trainer Jörg Fischer warnt vor Fabian Küchmann und Tim Schanze.

„Wir wollen unsere Tabellenführung festigen“, sagt Jörg Fischer, der Trainer der HSG Werra WHO, vor dem Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga der Männer. Das steigt am Samstag um 17.45 Uhr in der Heringer Großsporthalle. Dort wird dann die drittplatzierte ESG Gensungen/Felsberg II zu Gast sein.

„Die Konstellation ist so, dass es für die Gensunger um sehr, sehr viel geht. Sie spielen um ihre letzte Chance auf den Aufstieg“, sagt Jörg Fischer. Seine Mannschaft weist mit 30:4 Punkten drei Punkte Vorsprung auf die HSG Landeck/Hauneck (27:7) und weitere drei Minuszähler auf Gensungen/Felsberg II (22:10) auf.

Noch eine Niederlage in dieser Saison könnten sich die Werrataler also leisten. „Ja, wir haben ein Bonusspiel, aber das wollen wir nicht in Anspruch nehmen. Wir haben in dieser Saison alle Heimspiele gewonnen, und das soll so bleiben“, sagt Jörg Fischer.

Die knappe 30:31-Niederlage Ende Oktober bei Gensungen/Felsberg II wurmt ihn immer noch ein bisschen: „Es war nicht zwingend notwendig, dort zu verlieren. Das wollen wir jetzt wettmachen.“ Das könne jedoch nur gelingen, wenn seine Abwehr den nötigen Biss zeige und sehr beweglich zu Werke gehe.

Achtung vor Küchmann 

Auf zwei Akteure der ESG müssten seine Spieler besonders achten: auf Kreisläufer Fabian Küchmann und den Rückraumschützen Tim Schanze. „Wenn Küchmann dabei ist, sind die Gensunger eine ganz andere Hausnummer. Er könnte auch zwei Klassen höher spielen“, stellt Jörg Fischer fest. Und Tim Schanze sorge für Gefahr aus dem Rückraum. Mit 119 Treffern steht der Distanzschütze auf Rang drei der Torjägerliste. Zweiter ist übrigens Frantisek Chyba mit 123 - und der trägt bekanntlich das Trikot der HSG Werra.

Zuversicht zieht Jörg Fischer aus dem 32:20-Sieg am vergangenen Wochenende beim TSV Ost-/Mosheim II. „Wir hatten einen Sahnetag erwischt, aber es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften - einfach ein schöner Handballnachmittag“, sagt der WHO-Trainer.

Er und seine Spieler freuen sich nicht nur über ihre zahlreichen Erfolge in dieser Saison, sondern auch über die vielen Zuschauer, die sie auswärts und zu Hause unterstützen. „Bei Heimspielen haben wir immer 100 plus“, sagt Jörg Fischer, „unserem Publikum sind wir auch schuldig, immer unsere beste Leistung abzurufen.

Bestbesetzung 

Dieses Unterfangen kann am Samstag vermutlich in Bestbesetzung in Angriff genommen werden. „In dieser Phase der Saison haben viele irgendein Zipperlein, aber alle wollen dabei sein“, sagt der WHO-Coach. Ein dickes Fragezeichen steht nur hinter dem Einsatz von Robin Schneider, der in Ostheim einen Schlag gegen den Kehlkopf abbekommen hat und zudem grippegeschwächt ist.

„Wir haben ein Ziel vor Augen“, sagt Jörg Fischer mit Blick auf den möglichen Aufstieg in die Landesliga, „aber wir müssen noch viel und hart arbeiten, um es zu erreichen.“

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