HSG Werra WHO schlägt MSG Körle/Guxhagen

Jörg Fischer

Obersuhl. Der Aufwärtstrend hält an bei den Bezirksoberliga-Handballern von Trainer Jörg Fischer. Gerade die erste Halbzeit verzückte den Coach geradezu.

Das war ein Erlebnis, das sich jeder zum Abschluss eines Jahres wünscht: Mit dem 30:27 (15:9)-Heimsieg gegen die MSG Körle/Guxhagen zeigten die Handballer der HSG Werra WHO nochmals, was in ihnen steckt.

Dies war ihr dritter doppelter Punktgewinn in Folge in der Bezirksoberliga - und mit ihm setzte sich die WHO im oberen Mittelfeld der Tabelle fest.

Prächtige erste Halbzeit

Jeder beim Gastgeber wusste um die Schwere der Aufgabe gegen den Tabellendritten. Durch ihre starken Leistungen in den beiden Spielen zuvor hatte auch die WHO Selbstvertrauen getankt - und nicht weniger als 90 Tore geworfen. Im letzten Spiel des Jahres 2015 aber legte sie die Basis für den Erfolg in der Defensive. „Die Mannschaft hat eine äußerst starke Abwehr gespielt und alle taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt“, lobte Jörg Fischer. Diese Äußerung des Trainers bezog sich auf den bissigen, zupackenden und beherzten Auftritt in der ersten Halbzeit, in dem die WHO ganze neun Tore des Gegners zuließ.

Kam dennoch mal ein Ball aufs Tor, war Keeper Jonas Ißleib zur Stelle. Fischer kam nicht umhin, festzustellen: „Im ersten Abschnitt haben wir dominiert und überragend gespielt.“ Das hätte sein Team kaum besser machen können bis dahin.

Dass sich dieses hohe Niveau nicht so leicht konservieren ließ, sah man in der zweiten Hälfte. Die WHO schlampte im Abschluss und ließ einige Chancen liegen. Das bestrafte der Kontrahent und schlug zurück. Die MSG Körle/Guxhagen zeigte jetzt, dass sie sich auf schnelles Umschalt- und Konterspiel versteht - und erzielte einfache Tore. Zu viele aus Sicht des Gastgebers. Der aber fing sich dann und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand.

Alle beteiligt

„Unser Sieg war hochverdient“, freute sich Fischer, „wir haben eine Top-Mannschaftsleistung geboten, zu der alle beigetragen haben. Auch wenn wir weitgehend mit der ersten Sieben durchgespielt haben.“

Die Erfolgserlebnisse und Vorstellungen der jüngeren Vergangenheit, die Eindruck hinterlassen haben, ermöglichen es den WHO-Handballern, nun entspannt in die Pause zu gehen. Man werde durchschnaufen und regenerieren, bemerkte der Coach. Weiter geht es für die HSG Werra WHO Mitte Januar.

Kontinuität

Dann steht das Heimspiel gegen Gensungen/Felsberg II auf dem Programm. Das Fischer-Team möchte sich weiterhin stabilisieren und Kontinuität zeigen. Und das gleich bei seiner nächsten Aufgabe im Vergleich gegen einen Tabellennachbarn. (wkx)

HSG Werra WHO: Ißleib, Oetzel - Streckhardt (11/5), Schramm (5), Krause, Malsch (je 4), Wolf, Strümpf (je 3), Keller, Chyba, Zuparic, Heer, Barzov

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