WHO-Handballer hoffen auf Wunder

Bereit für das Topduell: Handball-Bezirksoberligist Werra WHO – oben Trainer Jörg Fischer – empfängt am Samstag in der Obersuhler Großsporthalle den Zweiten Körle/Guxhagen zum Verfolgerduell – es geht um den Relegationsplatz. Foto: Eyert

Obersuhl. Zwei Spieltage sind es noch in der Handball-Bezirksoberliga Männer. Da kann noch viel passieren. Die Werra WHO kann als Dritter zum Beispiel noch den Zweiten Körle/Guxhagen überholen.

Am Samstag um 17.45 Uhr in Obersuhl treffen die beiden Mannschaften aufeinander. Es ist das Finale im Kampf um den zweiten Platz, der zur Relegation berechtigt.

Wie ist die Ausgangslage vor diesem Duell?

Die Gäste aus Körle/Guxhagen sind derzeit Zweiter mit 42:6 Punkten, die Werra WHO ist Dritter mit 40:8 Zählern. Die Brisanz für das Duell ist deswegen aufgekommen, weil die Gäste vor kurzem völlig überraschend sich von ihrem Trainer Olaf Zimmermann getrennt und dann auch das Derby gegen Wollrode verloren haben.

Wie realistisch ist die Chance der WHO, noch Zweiter zu werden?

WHO-Trainer Jörg Fischer drückt es so aus: „Wir werden alles versuchen.“ Weil der direkte Vergleich zählt, muss die WHO dieses Spiel mit neun Toren (!) Unterschied gewinnen. Dass Körle diese Partie nicht auf die leichte Schulter nimmt, ist an der Tatsache abzulesen, dass sie extra für den Rest der Serie noch den Ex-Gensunger Mario Schanze verpflichtet haben. Überdies hat die WHO am letzten Spieltag das Derby bei der Reserve des TV Hersfeld zu bestreiten. „Das haben wir noch nicht gewonnen“, sagt der Trainer.

Wie verlief das Hinspiel in Körle?

Das Spiel in Körle endete mit einer 24:32 -Niederlage für die WHO. Fischer erinnert sich: „Die waren in Bestbesetzung, wir hatten verletzungsbedingt einen deutlich dezimierten Kader.“

Gesetzt dem Fall, die WHO schafft den Sprung auf den zweiten Rang - wie geht es dann weiter?

Die Relegationsspiele zur Landesliga sind Anfang Mai angesetzt. Der Gegner kommt aus der Bezirksoberliga Kassel-Waldeck und wird entweder Bettenhausen oder Twistetal heißen.

Wie ist die personelle Lage bei der WHO?

Nach Auskunft von Fischer sehr gut, es sind alle Mann an Bord. Fischer: „Es ist das letzte Heimspiel der Saison. Und obendrein ein Topspiel. Wir haben richtig Bock auf Handball, die Obersuhler Halle wird voll sein.

Wichtig ist, dass wir auf jeden Fall gewinnen - egal wie hoch. Platz zwei wäre ein Wunder.“

Von Hartmut Wenzel

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