WHO-Trainer Jonggi Pasaribu will sich und Team nicht unter Druck setzen

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So engagiert kennen ihn die Handballfans: Jonggi Pasaribu, der in der Vorsaison die FSG Waldhessen zum Klassenerhalt in der Frauen-Landesliga führte, steht jetzt bei der HSG Werra WHO an der Seitenlinie.

Heringen/Obersuhl. Alle jagen die WHO. Diesen Eindruck jedenfalls kann man bekommen, wenn man die Trainer der Handball-Bezirksoberliga befragt, wen sie am Saisonende an der Tabellenspitze sehen.

Eine Sichtweise, die Jonggi Pasaribu, Trainer der HSG Werra/WHO, doch ganz gern relativiert sähe. Ihr erstes Spiel bestreitet die Mannschaft am Sonntag ab 18 Uhr in Heringen gegen die HSG Datterode/Röhrda. „Ein guter, starker Gegner, körperlich sehr präsent“, sagt Pasaribu. „Wir müssen sehen, dass wir uns nicht in den Positionsangriff drängen lassen, denn gegen ihre robuste 6:0-Abwehr wird es dann schwer.“

Nicht immer zufrieden war Jonggi Pasaribu, der nach der abgelaufenen Saison vom Frauen-Landesligisten FSG Waldhessen zur WHO wechselte, mit dem Verlauf der Saisonvorbereitung. „Die Beteiligung am Training hätte besser sein können“, sagt er. „Ein harter Kern von Spielern war immer da, dazu kamen andere, die unregelmäßiger dabei waren“, beschreibt er. Besonders die Rückraumspieler seien nicht immer mit von der Partie gewesen.

Pasaribu: „Dadurch war es nicht einfach, einen Rhythmus zu finden, Abläufe zu üben.“ Dementsprechend durchwachsen seien auch die Testspiele verlaufen, mit Ausnahme des standesgemäßen 40:13-Erfolgs gegen die klassentiefere MSG Bebra/Lispenhausen zum Schluss.

Eingedenk all dessen tritt der Trainer erst einmal auf die Bremse. „Jeder erwartet von uns den Aufstieg, jeder setzt uns damit auch unter Druck. Aber das stellen wir im Moment zurück. Wir wollen Handball spielen, sodass es Spaß macht. Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu glauben, uns könne niemand was - denn das geht meistens schief. Wir müssen hart arbeiten.“ An den Durchmarsch einer einzelnen Mannschaft glaubt er in dieser Saison ohnehin nicht: „Auch der Meister wird ein paar Spiele verlieren, da bin ich sicher.“

Zum Saisonstart fehlt der beruflich verhinderte Dumitras. Schneider hat erheblichen Trainingsrückstand, Mende Schulterprobleme - ihr Einsatz steht zumindest in Frage.

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