Bezirksoberliga: Lubadel fordert Konzentration – Lalek muss Mehnert ersetzen

Wollrode will Wanfried ärgern

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Sören Kothe

Schwalm-Eder. In der Handball-Bezirksoberliga der Männer bekommt es der TSV Wollrode mit den Tabellenführer des VfL Wanfried zu tun. Bei den Frauen möchte der TSV Ost-/Mosheim gegen den Tabellenletzten den nächsten Sieg holen und den zweiten Platz weiter festigen.

MSG Körle/Guxhagen - HSG Werra WHO 09 (Sa. 17 Uhr). Trotz mehrerer Zugänge zum Rückrundenbeginn spielen die Gäste weiterhin eher durchwachsen. Trotzdem sollte die HSG nicht unterschätzen werden. Mit Jonas Ißleib verfügt Werra über einen starken Torhüter. Zudem spielen sie eine gute erste und zweite Welle über Außenspieler Simon Streckhardt. Die MSG wird eine gute Rückwärtsbewegung brauchen und in der Defensive stabil stehen müssen.

VfL Wanfried - TSV Wollrode (Sa. 18 Uhr). Nach der überraschenden Niederlage gegen die Landesliga-Reserve der MSG Großenlüder/Hainzell II bekommen es die Blau-Weißen mit den Ligaprimus des VFL Wanfried zu tun. Aber der TSV will sich in eigene Halle so teuer wie möglich verkaufen. Hierfür wird es vor allem auf den Rückraum um den zuletzt starken Max Staubesand und Sören Kothe ankommen. Fraglich ist der Einsatz von Matthias Proll, der sich in der letzten Partie verletzte.

MSG Großenlüder/Hainzell II - ESG Gensungen/Felsberg II (Sa. 19 Uhr). Mit der guten Leistung gegen den TSV Ost-/Mosheim im Rücken wollen die Edertaler gegen die MSG wieder punkten. Doch die Landesliga-Reserve gewann ihre vergangenen vier Spiele und hat sich immer weiter aus dem Abstiegskampf entfernt. Für einen Sieg werden die Edertaler eine starke Offensivleistung von Tim Schanze und Co. benötigen.

TSV Ost-/Mosheim - HSG Landeck/Hauneck (Sa. 19.30 Uhr). „Die Herausforderung ist im Moment jede Woche das Level zu halten. Wenn wir das nicht schaffen, können wir stolpern. Jetzt in der Rückserie merkt man aber wie schwer es für die Spieler ist, jede Woche auf ein neues in vermeintlich leichte Spiele zu gehen und voll fokussiert zu bleiben“, sagt TSV-Trainer Mario Lubadel und warnt vor der HSG. Die hatte den Hochländern schon im Hinspiel Probleme bereitet. Den Rückraum um den Halbrechten Felix Abad und Torhüter Sascha Kepert gilt es nicht zum Faktor werden zu lassen.

Bezirksoberliga Frauen:

Hünfelder SV - TSV Ost-/Mosheim (So. 18.30 Uhr). Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt, doch TSV-Coach Wojtek Lalek warnt: „Wir dürfen Hünfeld nicht unterschätzen, dort hatten wir immer schon Probleme.“ Verzichten müssen die Hochländerinnen auf Stammtorhüterin Melanie Mehnert die mit einem gebrochenen Finger für längere Zeit ausfällt. (mm)

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