Bezirksoberliga: Wollrode bittet Körle zum Derby – Pflichtaufgabe für Ost-Mosheim

Zimmermann warnt vor Proll

Halt, hier geblieben! Der Wollröder Max Staubesand (rechts) versucht in dieser Szene aus dem Hinspiel Körle/Guxhagens Finn Hartmann am Torwurf zu hindern. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Derbyzeit in der Handball-Bezirksoberliga der Männer. Gleich im ersten Rückrundenspiel empfängt der TSV Wollrode die MSG Körle/Guxhagen.

TSV Wollrode - MSG Körle/Guxhagen (So. 18 Uhr). „Körle ist für mich der Favorit, da wir diese Woche erstmals zusammen trainieren konnten“, sagt TSV-Coach Kalli Wolff. Sein Gegenüber Olaf Zimmermann hingegen erwartet eine ausgeglichene Partie. „Wenn wir befreit aufspielen, ist sicherlich was drin. Im letzten Spiel hat uns ein überragender Matthias Proll alleine geschlagen“, warnt er vor dem Rückraumspieler des TSV. Doch er hat „vollstes Vertrauen“ in seine Mannschaft.

Die Blau-Weißen müssen für die restliche Rückrunde auf Eric Siemon verzichten, der aus beruflichen Gründen zurückgetreten ist. Zudem sind auch die Neuzugänge Patrick Beinhauer und Marco Schneider noch immer nicht einsatzbereit. So wird es wieder auf Sören Kothe, Max Staubesand und Proll ankommen, eine Lösung gegen die aggressive Abwehr der Gäste um Oliver Fritzschner zu finden.

TSV Ost-Mosheim - Hünfelder SV II (Sa. 19.30). Nachdem die Gäste das Hinspiel kurzfristig abgesagt hatten, liegt das Heimrecht erneut beim TSV. Gegen den Tabellenletzten liegt der Fokus für TSV-Trainer Mario Lubadel klar bei der eigenen Mannschaft: „Ich bin noch nicht hundertprozentig zufrieden und erwarte, dass wir uns weiter steigern.“ Alles andere als ein klarer Sieg der Hochländer wäre eine Überraschung.

TSV Eintracht Böddiger - SG Datterode/Röhrda (So. 17 Uhr). Mit den Ringgauern empfängt die Eintracht einen schwierigen Gegner. Die SG sucht den Torerfolg hauptsächlich über ihr körperbetontes Spiel. Aufpassen müssen Matthias Paar und Co. vor allem auf den Rückraum der Gäste rund um Christian Hartung und Christoph Fischer. Zudem stellt Datterode eine robuste Defensive. Es wird auf Spielertrainer Mensur Fitosovic und Dieter Keil ankommen, diese zu überwinden.

Bezirksoberliga Frauen:

HSG Werra WHO 09 - TSV Ost-Mosheim (So. 16 Uhr). „Wir wollen den nächsten Sieg“, stellt TSV-Coach Wojtek Lalek klar, „aber Werra ist ein sehr unangenehmer Gegner“. Die HSG hat erst drei Spiele gewonnen, diese jedoch alle Zuhause. Vor allem aus dem Rückraum sind die Gastgeberinnen gefährlich. „Wir müssen von Anfang an konzentriert sein und dürfen uns keine Fehler erlauben“, fordert Lalek. Die Hochländerinnen können für die Begegnung aus dem Vollen schöpfen. (mm)

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