Handballerinnen halten zunächst gegen Reichensachsen gut mit, brechen nach dem Wechsel aber ein

23:32 - BSA nur eine Halbzeit stark

Freie Bahn: Durchgesetzt hat sich hier Kreisläuferin Hannah Schley (am Ball) von der TSG Bad Sooden-Allendorf. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem Favoritensieg endete in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen das Derby zwischen der TSG Bad Sooden-Allendorf und dem SV Reichensachsen. Obwohl die Gäste aus Reichensachsen stark ersatzgeschwächt antraten, gewannen sie die Partie am Ende klar mit 32:23 (11:10).

„Das war eine schwere Geburt“, sagte SVR-Trainer Andreas Küch nach dem Schlusspfiff und meinte damit vor allem die erste Halbzeit. Da nämlich tat sich der Tabellen-Dritte gegen die engagiert zu Werke gehenden Gastgeberinnen unerwartet schwer. Nachdem die Kurstädterinnen mit 3:0 (3.) und 5:1 (8.) in Führung gelegen hatten, schlich sich bei ihnen jedoch der Schlendrian ein. Während das Team von Trainer Wolfgang Schneider nun zu viele gute Torgelegenheiten leichtfertig vergab, fanden die Gäste immer besser ins Spiel, schafften beim 8:8 (24.) erstmals den Ausgleich und gingen schließlich mit einem Tor Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann ziemlich einseitig. Während die Schneider-Sieben weiterhin das nötige Durchsetzungsvermögen und die nötige Treffsicherheit im Angriff vermissen ließen, setzten sich die Reichensächsenerinnen kontinuierlich ab. Spätestens nach 38 Minuten beim 13:18-Rückstand aus BSA-Sicht, der Wolfgang Schneider zu einer Auszeit veranlasste, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Als es die Gastgeberinnen auch danach nicht schafften, den Rückstand zu verkürzen, war die Partie endgültig gelaufen. „Eigentlich bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft ganz zufrieden“, sagte Schneider. Vor allem kämpferisch mochte er seinen Spielerinnen überhaupt keinen Vorwurf machen. „Reichensachsen war heute nicht besser, aber wir haben einfach zu viele hundertprozentige Torgelegenheiten ausgelassen“, sagte er. Die Tatsache, dass seine beiden Torfrauen auch nicht den besten Tag erwischten, machte die Sache für den Außenseiter auch nicht einfacher. „Am Ende geht die Niederlage deshalb sicher in Ordnung, auch wenn sie um einige Tore zu hoch ausgefallen ist“, so der TSG-Coach.

Tore BSA: Schley (4), L. Krengel (2/1), Lindenthal (6), Karges (7), Scharff (1/1), Rademacher (1), Vogeley (2/1). - Tore SVR: Heckmann (7), Folmeg (5), K. Wieditz (5), Munk (6/3), Küch (3), M. Wieditz (3), Weiner (2), Wolf (1). (per)

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