Handballerinnen zeigen gegen TV Hersfeld abgesehen von einer kurzen Schwächephase eine starke Leistung

29:25 - BSA-Damen gelingt die Revanche

Wurfkraft: Sechs Treffer steuerte BSA-Rückraumspielerin Xenia Sokolov (am Ball) zum Erfolg gegen den TV Hersfeld bei. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem 29:25 (16:13)-Heimsieg über den TV Hersfeld starteten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf nach fünfwöchiger Weihnachtspause erfolgreich in die Rückrunde und belegt nun den siebten Tabellenrang.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Scharff begann sehr stark und spielte den Gast zunächst förmlich an die Wand. Über 4:1 (3.) und 8:2 (7.) zog die TSG früh auf 13:4 (13.) davon und es wirkte, als könne an diesem Tag nichts schief gehen. War bei den Gastgeberinnen fast jeder Wurf ein Treffer, agierten die Hersfelderinnen erschreckend harmlos und bekamen fast nichts auf die Reihe.

Eine Auszeit der Gäste brachte die Scharff-Sieben dann aber aus dem Tritt. Während der Gegner nun immer besser ins Spiel fand, wollte bei der TSG plötzlich gar nichts mehr klappen. Technische Fehler schlichen sich ein, dazu jede Menge Fehlwürfe und auch zwei vergebene Siebenmeter.

Die Kurstädterinnen brachten das Kunststück fertig, in 13 Minuten nur ein einziges Tor zu werfen. Folge: Der komfortable Vorsprung schmolz dahin, und fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Unparteiischen Volker Kalwinsky war die Partie beim Stand von 12:11 wieder völlig offen.

Wer nun aber dachte, die Gastgeberinnen würden die Nerven verlieren und das Spiel vollends aus der Hand geben, sah sich getäuscht. Plötzlich besann sich die TSG nämlich wieder ihrer Stärken und erarbeitete sich bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung. Danach kamen sie dann mit neuem Schwung aus der Kabine und knüpften an die starke Leistung der Anfangsphase an. Tor um Tor zogen sie davon. Und als die TSG ihre Führung nach 48 Minuten wieder auf 24:17 ausgebaut hatte, war der Widerstand der Hersfelderinnen endgültig gebrochen.

So konnte es sich Uwe Scharff in der Schlussphase auch erlauben, munter durchzuwechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. „Abgesehen von der Schwächeperiode in der ersten Halbzeit bin ich mit der Leistung sehr zufrieden“, freute sich Scharff über einen insgesamt sehr gelungenen Auftritt seiner Mannschaft. Am kommenden Sonntag gilt es dann bei Tabellennachbar Hünfeld, diese Leistung mit einem weiteren Sieg zu bestätigen.

Tore BSA: Schley (6), Krengel (2), Zieß (3), Lindenthal (11/3), Sokolov (6), Vogeley (1). (per)

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