25:22-Erfolg gegen den Homberger HC in der Bezirksoberliga - Marina Lindenthal überragt mit zwölf Toren

BSA belohnt sich für tollen Kampfgeist

Kraftvoller Einsatz: Nur von zwei Spielerinnen des Homberger HC ist Sonja Werner (Mitte) von der TSG Bad Sooden-Allendorf zu stoppen. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Eine tolle kämpferische Leistung bescherte den Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf ihren vierten Saisonerfolg. Mit dem 25:22 (13:11)-Heimsieg über den Homberger Handball Club tauschte das Team von Trainer Uwe Scharff in der Tabelle mit dem Gegner die Plätze und ist jetzt Achter.

Obwohl (oder gerade weil) die Gastgeberinnen ohne ihre beiden privat verhinderten Leistungsträgerinnen Luisa Krengel und Xenia Sokolov auskommen mussten, zeigten sie von Beginn an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Gegen energisch zur Sache gehende Hombergerinnen hielten sie gut dagegen und ließen sich auch von der fest zupackenden gegnerischen Abwehr nicht aus dem Konzept bringen.

Nachdem die Treffsicherheit der TSG in der Anfangsphase noch etwas zu wünschen übrig ließ (nach zehn Minuten lagen die Gäste mit 3:2 vorn), führten ausgerechnet die angeschlagen ins Spiel gegangenen Hanna Schley und Marina Lindenthal die Wende herbei. Mit großem körperlichen Einsatz schloss Schley zweimal in Folge am Kreis erfolgreich ab, und Lindenthal schraubte den Vorsprung mit ihrem Tempogegenstoßtor auf 5:3. Zwar kamen die Hombergerinnen beim 6:6 (16.) noch einmal zum Ausgleich, aber dann drehte die Scharff-Sieben wieder auf und erspielte sich bis zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Angeführt von einer überragenden Marina Lindenthal (sie erzielte insgesamt acht Tore aus dem Spiel und vier vom Siebenmeterpunkt), schien beim 22:16 nach 45 Minuten bereits alles gelaufen. „Dann haben wir aber plötzlich das Handballspielen eingestellt“, bemängelte Uwe Scharff, der mit ansehen musste, wie der Gegner Tor um Tor herankam. Beim Stand von 22:21 besannen sich seine Spielerinnen dann aber wieder ihrer Stärke, bauten den Vorsprung unter der Leitung des souveränen Unparteiischen wieder aus und ließen in der Schlussphase dann auch nichts mehr anbrennen.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen“, zeigte sich Scharff von der Einstellung seiner Mädels begeistert. Ein Sonderlob gab es für Magdalena Vogeley, die als Jüngste im Bunde ihre Sache vor allem in der ersten Halbzeit laut ihrem Trainer „richtig gut gemacht“ hatte.

Am kommenden Samstag geht für die Badestädterinnen die Hinrunde mit dem Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten Flieden zu Ende. Sollte auch diese Begegnung gewonnen werden, würde die TSG mit einem ausgeglichenen Punktekonto in die Weihnachtspause gehen. „Und damit wären wir dann voll im Soll“, so Uwe Scharff.

TSG Bad Sooden-Allendorf: Wehr, Barcenas – F. Krengel, Schley (3), Zieß (4), Lindenthal (12/4), Sippel (1/1), Werner, Amlung (1), Scharff (1/1), Rademacher, Vogeley (3), Schubert. (per)

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