Bisher beste Saisonleistung

BSA-Handballerinnen trumpfen gegen Fulda/Petersberg mächtig auf

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Großer Einsatz: Gegen zwei Abwehrspielerinnen setzt sich Kreisläuferin Hanna Schley von der TSG Bad Sooden-Allendorf durch und wirft ein weiteres Tor.

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem ungefährdeten 32:22 (13:5)-Heimerfolg über den Tabellenvierten FSG Fulda/Petersberg haben sich die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt geschafft.

„Das war unsere bisher beste Saisonleistung“, strahlte TSG-Trainer Uwe Scharff nach dem Schlusspfiff. Dieses Spiel wurde nach seiner Meinung klar in der Abwehr gewonnen, wo es nach Scharffs Ansicht diesmal überhaupt keinen Grund zur Kritik gab. „Im Angriff gibt es allerdings immer noch Luft nach oben“, meinte der BSA-Coach.

Das zeigte sich vor allem in der Anfangsphase, als die Gastgeberinnen vorne überhaupt nicht ins Spiel fanden. Immer wieder vergaben sie gute Gelegenheiten oder verloren durch leichte technische Fehler den Ball. So standen nach 13 Minuten gerade einmal zwei Tore auf der Habenseite. Glücklicherweise waren die Kurstädterinnen aber am eigenen Kreis von der ersten Minute an hellwach und ließen in der ersten Viertelstunde auch Dank einer gut aufgelegten Franziska Wehr im Tor nur drei Gegentreffer zu.

Drei in direkter Folge erzielte Treffer von Luisa Krengel, Marina Lindenthal und Hanna Schley brachten der TSG dann nicht nur die 5:3-Führung, sondern ließen gleichzeitig einen spürbaren Ruck durch die Mannschaft gehen. Auch eine Auszeit des Gegners beim Zwischenstand von 10:5 sechs Minuten vor der Halbzeit nutzte nichts.

Bis zur Pause hielten die Gastgeberinnen den Fünf-Tore-Vorsprung und bauten diesen nach dem Seitenwechsel kontinuierlich weiter aus. Auch wenn sich der Gegner nie hängen ließ und bis zum Schluss alles versuchte, wusste die Scharff-Sieben jederzeit eine Antwort. Und so geriet der Sieg, der am Ende auch in dieser Höhe völlig verdient war, zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr.

Auch wenn Uwe Scharff nach dem Spiel betonte, dass es eine „ausgesprochen geschlossene Mannschaftsleistung“ gewesen sei und das Lob somit dem gesamten Team gebühre, muss man drei Spielerinnen dennoch hervorheben. Da ist zum einen Marina Lindenthal, die mit elf Treffern (darunter drei Siebenmeter) beste Werferin war und die gegnerische Abwehr mit ihrem unbändigen Zug zum Tor immer wieder vor unlösbare Probleme stellte. Da sind zum anderen aber auch Linksaußen Luisa Krengel und Rückraumspielerin Xenia Sokolov, die genau wie Lindenthal immer wieder Verantwortung übernahmen und mit jeweils sieben Treffern ebenfalls maßgeblichen Anteil am Erfolg der TSG hatten.

Als Tabellenneunte haben sich die Kurstädterinnen mit nunmehr 7:9 Punkten bereits ein Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegszone erarbeitet. Mit einem Sieg bei der FSG OMO/Malsfeld am kommenden Samstag kann man einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Tore BSA: F. Krengel (1), Schley (4), L. Krengel (7), Lindenthal (11/3), Sippel (1), Werner (1), Sokalov (7/1). (per)

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