Eine Niederlage, die durchaus Mut macht

Heringen. Ein Duell zweier Aufsteiger zum Saisonauftakt - das gab es in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen zwischen der HSG Werra WHO und dem TV Neuhof. Die Gäste aus dem Fuldaer Land hatten das bessere Ende für sich, sie gewannen 20:18 (10:8).

Die beiden Teams kennen sich in- und auswendig, sind in den vergangenen beiden Jahren sechsmal aufeinandergetroffen. Und stets war der Ausgang knapp. Auch für Sonntag hatte WHO-Trainer Sebastian Jaschinski ein hart umkämpftes Duell erwartet und sah sich bestätigt.

„Die Leistung war positiv, das Ergebnis aber nicht zufriedenstellend“, bilanzierte er., „die Abwehr hat gut funktioniert, aber im Angriff hatten wir unsere Probleme.“ Insgesamt habe sein Team den Ausfall der drei Leistungsträgerinnen Sabrina Knaut, Leonie Ruch und Anne Bettenhausen jedoch gut weggesteckt.

Dass es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, lag auch an Neuhofs starker Torfrau Henrike Stuwe. Sie hat den WHO-Werferinnen schon häufiger Rätsel aufgegeben mit ihren unorthodoxen Bewegungen und Paraden. „In der Schlussphase hat sie entscheidende Bälle, die gar nicht schlecht geworfen waren, einfach spektakulär gehalten“, stellt Sebastian Jaschinski anerkennend fest.

Bittere sieben Minuten

Eine schwere Bürde für die Gastgeberinnen war nach anfänglicher Führung auch ihre Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit. Denn da geriet sie innerhalb von sieben Minuten nach einer Serie technischer Fehler mit 5:10 ins Hintertreffen. Zweimal, beim 10:10 und 12:12, gelang im zweiten Durchgang zwar noch der Gleichstand, ansonsten aber führten die Neuhoferinnen meist knapp. Beiden Teams traut Sebastian Jaschinski nach dieser Vorstellung übrigens zu, den angestrebten Klassenerhalt zu schaffen.

Tore für die HSG Werra WHO: Krestel 7, Poser 4/3, Trender 2, Herbig 2, Claus 1, Rosier 1, Heinz 1. (twa)

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