Handball-Bezirksoberliga: Deutliche 13:25-Niederlage beim heimstarken Titelaspiranten SV Reichensachsen

Am Ende fehlte BSA-Damen die Kraft

Freie Bahn: Nicht mehr am Wurf hindern kann BSA-Spielerin Marina Lindenthal (links) die Reichensächser Angreiferin Laura Heckmann (am Ball). Foto: Greim

Reichensachsen. Mit einem souveränen 25:13 (12:8)-Derbysieg gegen die TSG Bad Sooden-Allendorf wurde der SV Reichensachsen seiner Favoritenrolle gerecht und untermauerte seine Titelambitionen in der Handball-Bezirksoberliga. Die Gäste boten nur bis zur Pause halbwegs Paroli. Dann machte der SVR vor 200 Zuschauern den achten Sieg im achten Heimspiel perfekt. Von Beginn an dominierte der SVR die Partie und ging durch Nicole Küch und Laura Heckmann schnell mit 2:0 in Führung. Von etwaiger Verunsicherung nach der Niederlage in Hersfeld war bei den Gastgeberinnen nichts zu spüren. Mit gelungenen Spielzügen baute der Titelaspirant den Vorsprung auf 4:0 aus, ehe Marina Lindenthal per Siebenmeter das erste Tor für die Gäste warf. Bei einer Auszeit stellte BSA-Coach Uwe Scharff sein Team neu ein, das in der Folge etwas besser ins Spiel fand. Nach einer Viertelstunde führte der SVR dennoch mit 7:3. Mit zwei Treffern in Folge verkürzte BSA auf 5:7, doch der Favorit schlug postwendend zurück. Technische Fehler in Reihen der Badestädterinnen luden den SVR immer wieder zu Kontern ein, der auf 11:5 erhöhte. Vor allem Melanie Wieditz wirbelte im Trikot der Siegerinnen über die linke Seite, allein ihre Abschlussquote war mangelhaft.

Zum Ende der ersten Halbzeit kämpfte sich BSA noch einmal heran, und Marina Lindenthal erzielte mit einem direkt verwandelten Freiwurf den letzten Treffer der ersten Halbzeit zum 8:12.

Der Favorit verschärfte nach Wiederbeginn sofort das Tempo, um die Entscheidung herbeizuführen. Nach der dritten Zeitstrafe musste Xenia Sokolov (BSA) mit Rot vom Feld und Carolin Heckmann schaffte mit dem zwischenzeitlichen 16:9 (36.) die Vorentscheidung. Allein Sonja Werner fand in der gut verschiebenden SVR-Abwehr zweimal eine Lücke. Eine Viertelstunde vor dem Ende war die Partie beim 19:13 entschieden.

Sechs Tore in Folge

Immer deutlicher wurde nun der Unterschied zwischen beiden Mannschaften, zumal die Gäste auch konditionell nichts mehr zuzusetzen hatten. Saskia de Vos vernagelte das SVR-Tor in der letzten Viertelstunde komplett, während im Angriff Heckmann und ihre Mitspielerinnen ihre spielerischen Qualitäten zeigten und noch sechs Tore in Folge warfen.

Tore BSA: Schley (2), Krengel (2), Zieß (1), Lindenthal (5/3), Werner (3).

Von Stefan Konklowsky

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