Ergebnis: Feiner Sieg und böse Pleite für WHO

Marcel Fischer

Obersuhl. Jubel bei den Bezirksoberliga-Handballern der HSG Werra WHO, die im Heimspiel die 40-Tore-Marke knackten. Für die Frauen der WHO stand sogar die 41 im Ergebnis - allerdings auf der falschen Seite.

Sie brachten es - wenn auch stark ersatzgeschwächt - fertig, sich im Abstiegsduell in Flieden mit 17:41 abservieren zu lassen. Damit zogen die Gastgeberinnen in der Tabelle am Team von Trainer Sebastian Jaschinski vorbei. Der kann nur hoffen, bald wieder alle Spielerinnen an Bord zu haben.

Bezirksoberliga Männer HSG Werra WHO - MSG Fulda/Petersberg 40:30 (20:15). Die Gastgeber waren vom Anwurf weg hellwach und schienen ihren Gast überrollen zu wollen. Nach nur fünf Minuten führten sie schon mit 4:0. Die Männer-Spielgemeinschaft aus der Domstadt fand erst allmählich zu ihrem Spiel, dann aber lief es auch bei ihr rund. Nach 15 Minuten hatte die MSG mit dem 9:9 den Gleichstand schon geschafft.

Sebastian Jaschinski

Mit der Hereinnahme von Lars Keller stabilisierte sich die WHO-Abwehr, die sich über 13:9 bis zur Pause auf 20:15 absetzte. Nach Wiederanpfiff blieb die Heimmannschaft dominant. Die Abwehr mit Organisator Marcel Fischer hatte ihre Gegenspieler im Griff, und in der Offensive zeigten die Spieler die Konzentration beim Abschluss. So baute das Team von Trainer Jörg Fischer den Vorsprung kontinuierlich aus. Den umjubelten 40. Treffer erzielte Sebastian Schramm.

Tore für die HSG Werra WHO: Wolf 9, Schramm, Strümpf je 6, Streckhardt 5/3, Krause 4, Malsch, Zuparic je 3, Chyba 2, Fischer 1, Heer 1. Bezirksoberliga Frauen

TV Flieden - HSG Werra WHO 41:17 (22:8). Die WHO schaffte es nicht, die Ausfälle von Knaut, Ruch, Poser, Heinz und Krestel zu kompensieren. Trainer Sebastian Jaschinski konnte sein Team mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auffüllen, doch die konnten die Lücken nicht schließen. Die Gäste wirkten fahrig, waren offenbar nicht bei der Sache. Sie luden ihren Gegner durch technische Fehler zu Kontern ein. Eine frühe Auszeit nach sieben Minuten beim Stand von 7:2 für Flieden zeigte keine Wirkung.

Über die gesamte Spielzeit hinweg brachten die Gäste weder im Angriff, noch in der Abwehr die nötige Leistung. Sie präsentierten dem Kontrahenten die Punkte auf dem Silbertablett. Der nahm dankend an.

Tore der WHO-Frauen: Dürnbeck 5, Trender 3, Eichhorn, Gernke, Herbig je 2, Bettenhausen, Claus und Küntzer je 1. (red) Fotos: Walger

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