Damen und Herren der TSG Bad Sooden-Allendorf spielen gegen Reichensachsen und Eschweger TSV II

Ein großer Handball-Nachmittag

Einsatz: Mit ganzer Körperkraft will sich Alexander Klingmann von der TSG Bad Sooden-Allendorf wieder reinhängen. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. So etwas gibt es nicht alle Tage in der Eilse-Sporthalle in Bad Sooden-Allendorf. Die Handballer und die Handballerinnen der heimischen TSG bestreiten morgen zwei Heimspiele hintereinander und treten zudem noch gegen Kreisrivalen aus dem Raum Eschwege an.

Zunächst kommt es zum Bezirksoberliga-Duell der Kurstädterinnen gegen den SV Reichensachsen, dann treffen die BSA-Herren in der Bezirksliga A auf den Eschweger TSV II.

Bad Sooden-Allendorf - Reichensachsen (Samstag, 14.45 Uhr). Schon bei der klaren 23:32-Niederlage im Hinspiel konnte sich die Mannschaft von BSA-Trainer Wolfgang Schneider von den Qualitäten des Tabellendritten überzeugen. „Wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen, dann müssen wir sogenannte leichte Fehler unbedingt vermeiden“, sagt Bad Sooden-Allendorfs Coach.

Mit leichten Fehlern meint er unnötige Ballverluste, die der Gegner mit seinen schnellen Spielerinnen sofort zu Tempogegenstößen nutzen wird. Auch eine aggressive Arbeit der Gastgeberinnen am eigenen Kreis ist nötig, um die gefährliche SVR-Angreiferin Carolin Heckmann und deren Nebenleute in den Griff zu bekommen. Chancen auf die Meisterschaft hat der BSA-Rivale kaum noch, doch es geht in diesem Vergleich auch ums Prestige. „Natürlich wollen wir es unserem Gegner so schwer wie möglich machen.“, erklärt Wolfgang Schneider, nachdem er Reichensachsen zuletzt im Heimspiel gegen die HSG Werra unter die Lupe nahm.

Nach Lage der Dinge sind bei der TSG alle Spielerinnen einsatzfähig und wollen sich teuer verkaufen.

Bad Sooden-Allendorf - Eschweger SV II (Samstag, 16.30 Uhr). Auf dem Papier wesentlich leichter als die Aufgabe der eigenen Damenmannschaft ist das Spiel der BSA-Herren gegen den Tabellen-Vorletzten. „Wir dürfen die Eschweger aber keinesfalls unterschätzen, denn unser Gegner ist stärker als es der elfte Rang aussagt“, meint BSA-Coach Sebastian Neuenroth. So schafften die Kreisstädter am vergangenen Wochenende ein beachtliches 27:27-Unentschieden beim Siebten TSV Elfershausen und erteilten davor dem TSV Wollrode eine Abfuhr und gewannen klar mit 41:27.

Konzentration nötig

Dies alles wissen auch die Gastgeber und ihr Trainer und wollen keineswegs wieder in den Schlendrian verfallen wie am vergangenen Samstag in der zweiten Halbzeit gegen Wollrode II. „Da haben wir uns einfach zu sicher gefühlt und dann zu nachlässig gespielt“ sagt Neuenroth.

Auch im Hinspiel war die Klasse eines überragenden BSA-Werfers Alexander Klingmann nötig, um knapp mit 29:26 die Oberhand zu behalten. Klingmann trug im Oktober vergangenen Jahres gleich mit 13 Toren (davon sechs Siebenmeter) zum BSA-Erfolg in Eschwege bei, Mannschaftskamerad Matthias Noll war fünfmal erfolgreich.

Personell hat Sebastian Neuenroth in diesem Kreisduell die Qual der Wahl, denn auch Außen Lukas Hasselbach ist einsatzbereit. Außerdem sind die Gastgeber ungemein ehrgeizig, wollen ihrem Publikum nicht nur guten Handball zeigen, sondern mit dem achten Saisonsieg auch ihr Punktekonto ausgleichen. „Hält unsere Konzentration bis zur 60. Minute, dann bin ich optimistisch, dass es am Ende zu zwei Punkten reichen wird“, so Neuenroth. (eki)

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