Kampfgeist gibt Ausschlag: Frauen der HSG Werra WHO ringen HSG Landeck/Hauneck nieder

Sie hielt den wichtigen Heimsieg fest: Anna-Maria Löffler, Torfrau der HSG Werra WHO, bot im Derby gegen die HSG Landeck/Hauneck eine starke Leistung. Foto: Walger

Obersuhl. Im Hersfeld-Rotenburger Kreisderby der Handball-Bezirksoberliga hat die WHO einen eminent wichtigen Sieg gelandet, der die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nährt.

Die Handballerinnen der HSG Werra WHO haben ihren Gast HSG Landeck/Hauneck 17:14 (8:9) geschlagen. Sie haben damit die rote Laterne an den Hünfelder SV weitergereicht.

Beide Teams wirkten zeitweise verkrampft. Bis zum 4:4 (13.) verlief die Partie sehr ausgeglichen. Dann agierten die Gastgeberinnen im Angriff ohne die nötige Konzentration. Das nutzte der Gast und setzte sich durch Toren von Gesa Göbel und Johanna Löffler (2) auf 7:4 (18.) ab. Lisa Marie Trender antwortete prompt mit drei Treffern und schaffte innerhalb von vier Minuten wieder den Gleichstand (7:7, 22.). Zur Pause lagen die Gäste, bei denen sich die Jugendspielerinnen nahtlos einfügten, mit 9:8 vorne.

Als Maren Opfer nach 36 Minuten für Landeck/Hauneck auf 9:11 erhöhte, schlugen die Gastgeberinnen mit vier Treffern in Folge zum 13:11 (45.) eindrucksvoll zurück. Die Partie war aber noch nicht entschieden. Denn fünf Minuten vor dem Spielende glich Meike Thomas für die Gäste per Siebenmeter zum 14:14 aus. Damit hatten diese allerdings ihr Pulver verschossen.

Denn in der Schlussphase entwickelte die Spielgemeinschaft aus dem Werratal den größeren Siegeswillen. Katrin Claus, Jacqueline Herbig und Lisa-Marie Trender erzielten die Tore zum umjubelten 17:14-Endstand.

Lob für Torfrau Löffler

WHO-Trainer Sebastian Jaschinski war entsprechend zufrieden: „Das waren natürlich zwei sehr wichtige Punkte für uns, und wir hatten endlich mal das Glück auf unserer Seite. Außerdem zeigte Torfrau Anna-Maria Löffler eine sehr starke Leistung.“

Sein Gegenüber Hans-Georg Bock führte die Niederlage in erste Linie auf das Fehlen wichtiger Spielerinnen zurück: „Für uns war es schwierig, die Ausfälle von Ramona Schmidt, Franziska Götz, Lena Aumann und Celine Pick zu kompensieren.“ Auch mangelnde Kondition seiner Schützlinge habe eine Rolle gespielt.“

HSG Werra WHO: Löffler, Leinhos - Berisha, Langheld, Claus (1), Trender (9/3), Natalie Herbig (2), Jacqueline Herbig (3), Mayr, Rosier, Dickhaut (2), Dressel, Eichhorn, Siebert.

HSG Landeck/Hauneck: Hollstein, Hofmann - Wedel, Opfer (2), Pietrak (1), Kämpfer (1), Schossow, Thomas (2/1), Deiß, Deisenroth, Loeffler (5), Kunze (1), Bock, Göbel (2).

Von Peter Fäcke

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