Nicht für alle TSG-Spielerinnen hat der Bezirksoberliga-Handball obersten Stellenwert

Knatsch bei BSA-Damen

Fallwurf: Nicht mehr aufhalten kann die gegnerische Abwehrspielerin Außenspielerin Sabrina Zieß (links) im Trikot der TSG Bad Sooden-Allendorf. Foto: eki

Bad Sooden-Allendorf. Das morgige Heimspiel gegen den Homberger HC steht für die Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf unter keinem guten Stern. Unter Umständen muss Trainer Uwe Scharff beim Anpfiff um 16.30 Uhr in der Eilse-Sporthalle gleich auf vier Leistungsträgerinnen verzichten.

Dazu gab es in dieser Woche beim Training internen Knatsch. Spielerinnen des Bezirksoberliga-Teams beklagten sich darüber, dass einige ihrer Mannschaftskameradinnen private Interessen vor den Sport stellen. Auch Trainer Uwe Scharff räumt ein: „In dieser Hinsicht ist nicht alles so wie ich mir das wünsche. Im Gegensatz zur Absprache vor der Saison ziehen nicht alle so wie versprochen mit“.

So muss sich der Coach auch vor dem verletzten Auftritt seiner Schützlinge in diesem Jahr etwas einfallen lassen, denn Luisa Krengel und Xenia Sokolov sind aus privaten Gründen nicht dabei. Ein großes Fragezeichen steht außerdem hinter dem Einsatz von Rückraumspielerin Marina Lindenthal und Kreisläuferin Hanna Schley. Lindenthal ist aufgrund einer Daumenverletzung am Wurfarm stark gehandikapt, Schley plagt sich mit einer Zerrung und fehlte auch bei der Vorbereitung am Mittwoch.

„Die Marina will unbedingt dabei sein und es versuchen, doch die volle Leistungskraft wird sie kaum erreichen“, so Scharff. Zudem ist mit den Hombergerinnen ein unbequemer Tabellennachbar zu Gast, der auf seiner Homepage ankündigte, mit einer großen Fangemeinde in einem Bus anreisen zu wollen. „Gegen diese Mannschaft sind wir schon zweimal im Pokalwettbewerb angetreten und haben einmal mit einem Tor Unterschied gewonnen und einmal knapp verloren“, erinnert sich der BSA-Coach.

Bei einem Sieg würden die Kurstädterinnen den Platz mit den derzeit einen Punkt besseren Hombergerinnen tauschen, doch dazu sind Tore gegen die starke Abwehr des Rivalen nötig. „Unser nächster Gegner hat zudem eine ganz starke Torhüterin mit einer Körpergröße von 1,85 m. Sollten auch noch Marina Lindenthal und Hanna Schley ausfallen, dann wird es wirklich ganz schwer“, meint Uwe Scharff. (eki)

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