Handball-Bezirksoberliga Frauen: Bad Sooden-Allendorf erwartet den Tabellendritten

TSG ist krasser Außenseiter

Nichts zu holen: Die TSG Bad Sooden-Allendorf um Luisa Krengel (re.) kassierte in der vergangenen Saison gegen den TSV Grebenhain eine 20:34-Heimpleite. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Als krasse Außenseiter gehen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf am Samstag in das Heimspiel gegen den Tabellen-Dritten TSV Grebenhain (Anwurf in der Eilse-Sporthalle: 16.30 Uhr).

„Eigentlich haben wir keine Chance, die wollen wir aber nutzen“, sagt Trainer Wolfgang Schneider, wohl wissend, vor welch hoher Hürde sein Team steht. Die Grebenhainerinnen zählen auch in diesem Jahr wieder zu den heißesten Titelanwärterinnen und waren mit drei Siegen in die Saison gestartet. Am vergangenen Wochenende gab es beim 21:24 zuhause gegen Reichensachsen aber die erste Niederlage. Ein Umstand, der die Aufgabe für die Badestädterinnen sicher nicht gerade einfacher macht. „Wenn der TSV oben mitspielen will, muss er gegen uns gewinnen“, sagt er.

In der vergangenen Saison setzte es für die TSG zwei deutliche Niederlagen gegen Grebenhain: Auswärts ein 10:21 und zuhause ein 20:34-Debakel. „Für uns wird es darauf ankommen, die ehemalige kroatische Nationalspielerin Sanja Fabijanic in den Griff zu bekommen, von der das Grebenhainer Spiel lebt“, sagt Schneider. Sollte das gelingen, sehe er durchaus eine Möglichkeit für sein Team, zumindest das Ergebnis im Rahmen zu halten. Aber selbst das dürfte nicht ganz einfach werden, zumal die Badestädterinnen auf die beruflich verhinderte Marina Lindenthal verzichten müssen.

„Das Gute ist, dass wir in dieser Begegnung nichts zu verlieren haben und ganz locker aufspielen können“, sieht Schneider dem Spiel gelassen entgegen. Auf dem Silbertablett wollen sie den Grebenhainerinnen die Punkte dennoch keinesfalls servieren. „Und sollte sich wider erwarten die Chance bieten, dann werden wir auf jeden Fall zupacken.“ (per)

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