BSA kassiert gegen den Tabellenletzten mit 12:24 die höchste Saison-Heimniederlage

21 Minuten ohne ein Tor

Sprungwurf: Mit vier Feldtoren war Xenia Sokolov (am Ball) noch die erfolgreichste BSA-Werferin bei der klaren Heimniederlage gegen Böddiger II. Am Kreis wartet Mannschaftskameradin Franziska Krengel (Nummer 2) auf ein Anspiel Foto: eki

Bad Sooden-Allendorf. Schlimmer geht‘s nimmer! Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Eintracht Böddiger II kassierte die TSG Bad Sooden-Allendorf mit 12:24 (9:12) die bisher höchste Saison-Heimniederlage in der Handball-Bezirksoberliga der Damen.

Während die Gäste ihre ersten Zähler auf fremdem Parkett stürmisch feierten und sich glücklich in den Armen lagen, trugen BSA-Trainer Uwe Scharff und seine Schützlinge die bittere Schlappe mit Fassung. „Wir mussten nahezu eine komplette Mannschaft ersetzen und auf fast alle Leistungsträgerinnen verzichten. Angesichts der vielen Ausfälle war auch gegen diesen Gegner einfach nichts drin“, sagte der BSA-Coach.

Um überhaupt eine Mannschaft aufs Parkett zu bringen musste bei den Gastgeberinnen sogar die erst 16-jährige Marie Logemann ran. Und die Debütantin wehrte sich zusammen mit ihren Mitstreiterinnen in der ersten Halbzeit sogar kräftig.

6:3-Führung

Zwischenzeitlich lagen die Gastgeberinnen sogar mit 6:3 in Führung (11.), waren nach dem Wechsel mit ihren Kräften aber restlos am Ende. „Allein zwölf Tore haben wir nach Tempogegenstößen kassiert. Mit seiner schnellen Spielweise war uns der Kontrahent einfach klar überlegen“, resümierte Scharff das nur eine Halbzeit lang abwechslungsreiche Geschehen. Nach einem 7:7-Gleichstand geriet die TSG nach zwei Kontern des Gegners ins Hintertreffen (23.) blieb aber noch bis zum 12:15 dran (39.).

Dann aber lief im BSA-Angriff nichts mehr. Böddiger II hatte sich bestens auf Rückraumwerferin Xenia Sokolov, Kreisläuferin Sonja Werner und deren Nebenleute eingestellt, zudem waren die Würfe von den Außenpositionen meist eine sichere Beute der Gästetorhüterin. Nach 21 Minuten ohne einen einzigen BSA-Treffer war die höchste Saison-Heimniederlage perpekt. Nicht einmal die beiden Titelaspiranten Körle/Guxhagen (30:20) und Reichensachsen (30:21) hatten in der Eilse-Sporthalle ihre Erfolge mit so einer deutlichen Tordifferenz geschafft.

„Das Spiel schnell abhaken und weitermachen“, meinte Uwe Scharff. Nach einer kleinen Pause ist am 28. Februar der gastgebende Tabellen-Drittletzte TV Flieden der nächste BSA-Gegner.

Tore BSA: Sokolov (4), Scharff (4/2), F. Krengel (2), Kerst (1), Werner (1). (eki)

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