BSA-Handballerinnen kassieren eine Heimniederlage und der Rivale HSG Werra siegt

Nach 17:22 wieder Letzter

Abschluss. Nach langer Verletzungspause stand Julia Karges (am Ball) wieder im Team der TSG Bad Sooden-Allendorf, konnte aber auch nichts an der Heimniederlage ändern. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Wie gewonnen, so zerronnen hieß es an diesem Wochenende für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf. Nachdem die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schneider zuletzt mit dem Heimsieg im Kellerduell über die HSG Werra WHO die Rote Laterne an eben diesen Gegner abgegeben hatte und sich wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen durfte, steht sie nun nach der 17:22 (8:10)-Niederlage gegen den TSV Eintracht Böddiger wieder ganz am Tabellenende.

Durch den klaren 23:14-Heimerfolg über die HSG Landeck/Hauneck hat Werra WHO wieder einen Zähler mehr auf dem Konto als die Kurstädterinnen und damit auch wieder die besseren Karten im Abstiegskampf.

Diese Situation ist umso bitterer für die TSG, da in ihrem eigenen Spiel gegen den Tabellenvierten aus Böddiger viel mehr drin war. Wie schon in den vergangenen Wochen zeigten die Gastgeberinnen in der Abwehr eine ansprechende Leistung und machten es dem Gegner schwer, überhaupt zum Abschluss zu kommen. Weil auch Franziska Wehr im Tor einen guten Tag erwischte, konnte sich die Zahl von nur zehn Gegentoren zur Pause genauso sehen lassen wie die 22 TSV-Treffer nach 60 Minuten.

Dass es am Ende dennoch eine ziemlich klare Angelegenheit für die Gäste wurde, lag an der wieder einmal durchwachsenen Angriffsleistung.

Obwohl Julia Karges nach langer Pause wieder mit von der Partie war und die Schneider-Sieben damit über noch mehr Wurfgewalt aus dem Rückraum verfügte, wusste man damit in den entscheidenden Phasen einfach nichts anzufangen. Zwar hielten die Kurstädterinnen in der ersten Halbzeit mit und gingen nach dem Seitenwechsel sogar einmal in Führung (11:10/37.), doch als Böddiger dann Marina Lindenthal mit einer Sonderbewachung bedachte, war es um die TSG geschehen. Ein ums andere Mal blieb man nun in der gegnerischen Abwehr hängen, kassierte schnelle Gegentore und geriet so innerhalb der nächsten zehn Minuten auf die Verliererstraße. „Wir hatten genau dieses Szenario mit der kurzen Deckung für Marina am Abend zuvor trainiert, konnten es aber wieder einmal nicht umsetzen“, haderte Wolfgang Schneider mit der verpassten Chance. Ein Sieg muss nun dringend am kommenden Wochenende bei der HSG Landeck/Hauneck her. Eine Niederlage dort würde wohl den sicheren Gang in die Bezirksliga bedeuten

Tore TSG: Lindenthal (6/2), Riehm (4), Karges (2), Scharff (2), Rademacher (2), Vogeley (1). (per)

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