Nach 7:8-Zwischenstand kam der Bruch

Bezirksoberliga: BSA-Handballerinnen verlieren auch das Rückspiel gegen FSG Fulda/Petersberg

Treffsicher: Mit ihren Treffern in der Anfangsphase hielt Rückraumspielerin Marina Lindenthal von der TSG Bad Sooden-Allendorf (am Ball) ihre Mannschaft zunächst im Spiel. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Wie erwartet nichts zu holen gab es im ersten Punktspiel des neuen Jahres für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf. 

Bei der klaren 19:31 (8:15)-Heimniederlage gegen den Tabellen-Vierten FSG Fulda/Petersberg verkaufte sich das Team von Trainer Wolfgang Schneider aber immerhin teurer als im Hinspiel, in dem sich die Kurstädterinnen beim 12:31 noch regelrecht überrennen ließen.

Die meisten der rund 60 Zuschauer dürften sich nach 20 Minuten beim Blick auf die Anzeigentafel verwundert die Augen gerieben haben. 7:8 stand es da aus Sicht der Gastgeberinnen, die gegen das junge und dynamische Team aus Fulda energisch dagegen hielten und dem Favoriten mit einer engagierten Leistung die Stirn boten. Während die Schneider-Sieben in der Abwehr gute Arbeit leistete und auch Torfrau Franziska Wehr gleich mehrere gute Paraden zeigte, war es im Angriff vor allem Marina Lindenthal, die in der Anfangsphase aus der zweiten Reihe erfolgreich war. Und hatte Sabrina Zieß nicht dreimal bei Würfen aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten getroffen, dann hätte man den Gegner vielleicht sogar richtig nervös machen können.

Nach 20 Minuten aber riss bei den Gastgeberinnen plötzlich der Faden. Immer wieder blieben nun schlecht vorbereitete Würfe in der gegnerischen Abwehr hängen oder wurden zur leichten Beute für die starke FSG-Torhüterin Jennifer Garscha.

Und immer wieder nahmen die Gäste diese Einladungen an und münzten ihre gefürchteten Tempogegenstöße nun auch konsequent in Tore um. Folge: Innerhalb von nur zehn Minuten baute Fulda/Petersberg seinen Vorsprung auf 15:8 aus und sorgte so noch vor der Pause für eine Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Kurstädterinnen zwar noch einmal bemüht, fanden aber einfach nicht die Mittel, den Rückstand zu verkürzen. Und als die Messe nach 50 Minuten beim Stand von 17:25 endgültig gelesen war, nutzte Wolfgang Schneider die Gelegenheit, noch einmal munter durchzuwechseln und auch den Ergänzungsspielerinnen Einsatzzeit zu geben.

„Dieses Spiel haben wir heute im Angriff verloren“, befand Schneider nach dem Schlusspfiff. Während es bei der Abwehrarbeit nicht viel zu bemängeln gegeben habe, sei vorne zu oft überhastet abgeschlossen und der Gegner durch Fehlwürfe förmlich zu Tempogegenstößen eingeladen worden. „Mit dieser Niederlage gegen einen so starken Gegner können wir aber durchaus leben“, so Schneider.

Für sein Team zählt nun das Spiel am kommenden Sonntag beim ebenfalls abstiegsbedrohten TV Hersfeld. Mit einem Auswärtssieg würde man nicht nur die Rote Laterne abgeben, sondern auch Selbstvertrauen für die dann folgenden schweren Aufgaben sammeln.

Tore TSG: F. Krengel (1), Zieß (1), Lindenthal (8), Riehm (7), Vogeley (2). (per)

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