Handball-Bezirksoberliga Frauen: Landeck/Hauneck ringt die WHO nieder

Die HSG schöpft Hoffnung

Sie zeigte gerade im ersten Durchgang einige Glanzparaden: Doch weil ihren Vorderleuten gegen Ende die Puste ausging, konnte die WHO-Torfrau die bittere Derby-Niederlage in Ransbach auch nicht verhindern. Foto: Walger

Ransbach. Großer Jubel nach dem Spielende in der Großsporthalle Ransbach. Die gastgebenden Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Landeck/Hauneck hatten in einem spannenden Kellerderby vor 100 Zuschauern die HSG Werra WHO mit 24:22 (10:13) niedergerungen. Damit bleiben sie zwar auf einem Abstiegsplatz, dürfen aber wieder hoffen. Denn die WHO und damit das rettende Ufer ist nur noch einen Punkt entfernt. Die Gäste dagegen ließen die Chance liegen, drei Spieltage vor Saisonende eine Vorentscheidung im Abstiegskampf zu ihren Gunsten zu erzwingen.

Dabei sah es für die Mannschaft von Landeck/Haunecks Trainer Dirk Noll über weite Strecken der Partie nicht gut aus. Sie fand kein Gegenmittel gegen die von WHO-Coach Sebastian Jaschinski gut eingestellte 5:1-Abwehr. Wenn doch ein Ball den Weg Richtung Tor fand, konnte sich WHO-Keeperin Anna-Maria Löffler ein ums andere Mal auszeichnen.

Auf 12:5 abgesetzt

Im Angriff der Spielgemeinschaft aus dem Werratal waren es die einfachen Tore von Rückraumspielerin Stefanie Krestel, die dafür sorgten, dass sich ihre Mannschaft über 4:1 (9.) und 9:3 (19.) schließlich auf 12:5 (24.) absetzte.

Dann aber verlor die WHO ihren Rhythmus. Die Gastgeberinnen arbeiteten sich heran und verkürzten durch Lisa Kämpfer zum 10:13-Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit zogen die Gäste allerdings wieder auf 14:19 (41.) und 18:22 (50.) davon. Dafür sorgte neben Krestel auch Lisa-Marie Trender mit ihren Treffern.

Doch in den letzten zehn Spielminuten machte sich die kräfteraubende Abwehrarbeit der WHO bemerkbar. Es wurde nun nicht mehr konsequent genug zugepackt. Zudem fehlte es im Angriff an der nötigen Konzentration. Nach der 50. Minute gelang den Gästen kein einziges Törchen mehr.

Das rächte sich. Die HSG Landeck/Hauneck nutzte jetzt jeden Fehler ihrer Gegnerinnen aus. Schon sechs Minuten vor Spielende gelang Ramona Schmidt der Ausgleich zum 22:22.

Auszeit ohne Effekt

Gästetrainer Jaschinski nahm eine Auszeit, die jedoch keine Wirkung zeigte. Abermals Schmidt und Franziska Götz 21 Sekunden vor dem Abpfiff markierten die letzten beiden Treffer zum umjubelten 24:22-Erfolg. (pf/twa)

HSG Landeck/Hauneck: Salzmann, Hofmann - Götz (3), Pittich, Pietrak (5), Kämpfer (2), Schmidt (3/1), Bube (1/1), Opfer (5/2), Sabrowski, Thomas (4), Rollmann, Maronn (1), Elter (3)

HSG Werra WHO: Kellner, Löffler, Leinhos - Dürnbeck, Langheld, Claus (2), Trender (8), Herbig, Bettenhausen (1), Heinz (1), Dressel, Krestel (10/4), Fischer, Eichhorn

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