WHO setzt sich früh ab und gewinnt das wichtige Kellerderby

Sie drehte im Derby mächtig auf: Lisa-Marie Trender, hier beim Wurf, erzielte sieben Treffer beim Sieg ihrer HSG Werra WHO. Archivfoto: Eyert/nh

Heringen. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen aus dem Werratal nutzen gegen den Nachbarn HSG Landeck/Hauneck ihren Heimvorteil.

Die HSG Werra WHO konnten ihren Erfolg aus der Hinrunde wiederholen und sich mit 23:14 (13:7) souverän durchsetzen. Beiden Teams war anzumerken, dass viel auf dem Spiel stand. Bis zum 3:3 (6.) war es ein Duell auf Augenhöhe. Dann setzten sich die Gastgeberinnen auf 7:3 (16.) ab, was schon eine kleine Vorentscheidung sein sollte. Landeck hatte massive Probleme in seinem Angriffsspiel und scheiterte ein ums andere Mal an der starken WHO-Torfrau Löffler. So konnte die Heimmannschaft die Führung weiter ausbauen. Katrin Claus erzielte den 13:7-Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit ließen beide Mannschaften gute Möglichkeiten aus, wobei die WHO noch sicherer im Abschluss agierte. Johanna Heinz baute nach 39 Minuten die Führung auf 16:8 aus.

Der Gast zeigte auch nach dem Wechsel eine schwache Leistung in der Offensive. Vor allem der Rückraum blieb weiter unter seinen Möglichkeiten. Lediglich Außenspielerin Lisa Kämpfer bäumte sich auf und ließ mit ihren Treffern den Rückstand nicht noch weiter anwachsen. Obwohl Jacqueline Herbig vorzeitig nach ihrer dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah, ließen sich die Spielerinnen von WHO-Trainer Sebastian Jaschinski nicht aus dem Rhythmus bringen. Tanja Langheld erzielte 40 Sekunden vor Spielende den 23:14-Endstand.

Jaschinski, von der aggressiven Spielweise seiner Akteurinnen überrascht, hatte trotzdem einen Sieg erwartet. „Meine Mannschaft ist als Einheit aufgetreten“. lobte er. Gästetrainerin Zrinka Bors war verständlicheweise enttäuscht: „Mit den vielen Fehlern, die wir im Angriff gemacht haben, kann man kein Spiel gewinnen.“

HSG Werra WHO: Löffler, Leinhos - Knaut (3), Edling, Langheld (1), Claus (2), Trender (7/1), Herbig, Rosier, Heinz (7/1), Eichhorn, Gernke (3)

HSG Landeck/Hauneck: Hollstein, Vogt - Götz, Opfer, Pietrak, Kämpfer (5/3), Schmidt (1), Sabrowski (1), Thomas (3), Siebert, Löffler (1), Maronn (2/1), Krey (1)

Bezirksoberliga Männer

HSG Werra WHO - ESG Gensungen/Felsberg II 37:31 (21:20). Gegen die ersatzgeschwächten Gäste hatte die WHO zunächst Probleme, ins Spiel zu finden. So wechselte die Führung bis zum 8:8 ständig. Dann zogen die Gastgeber auf 12:8 davon, doch der Gegner gab sich nicht geschlagen. Kurz vor der Pause übernahm er sogar Führung. Gestützt auf den guten Torwart Kevin Schottmann setzte sich die HSG aus dem Werratal nach 38 Minuten auf 27:22 ab - das war der Schlüssel zum Sieg.

Tore für die WHO: Chyba (13/4), Wolf (6), Oluic (4), Schramm, Strümpf (je 3), Nitsche, Schneider (je 2), Dumitras, Malsch, Reim und Zuparic (alle 1). (pf/la)

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