Spitzenreiter FSG Waldhessen will gegen WHO wieder konzentrierter zur Sache gehen

Acht Spiele, acht Siege: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen, hier Anette Lusky mit Trainer Jonggi Pasaribu in einer Auszeit, können selbstbewusst ins Derby gegen die WHO gehen. Foto: Walger

Rotenburg. Die Favoritenrolle im Derby der Handball-Bezirksoberliga der Frauen gebührt dem gastgebenden Tabellenführer.

Aufsteiger HSG Werra WHO, der am Samstag ab 15.30 Uhr in Rotenburg antritt, ist nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Nach sieben sieglosen Spielen standen 1:13 Punkte auf dem Konto des Teams von Trainer Sebastian Jaschinski. Doch dann folgte am vergangenen Wochenende die Erlösung mit dem deutlichen 28:16-Heimerfolg über die HSG Landeck/Hauneck. Das wird dem Team sicher neuen Mut für die kommenden Aufgaben geben.

Das glaubt auch Sebastian Jaschinski: „Wir können jetzt ganz befreit aufspielen. Es gilt, den Tabellenführer in einen ähnlichen Kampf zu verwickeln, wie den Gegner in unserer letzten Partie.“

Der WHO-Caoch sieht sein Team zwar als klaren Außenseiter, gibt aber zu bedenken: „Bislang konnte wir gegen die Spitzenmannschaften immer enge Spiele abliefern. Das ist am Samstag wieder unser Ziel, auch wenn wir nach wie vor mit Sabrina Knaut, Inka Poser, Leonie Ruch und Carina Gernke auf einige Stammkräfte verzichten müssen.“

Die gastgebende JSG Waldhessen hat nach allen acht Saisonspielen das Parkett als Sieger verlassen. „Nachdem wir auch die vermeintlichen Spitzenspiele gegen Reichensachsen und Ost-/Mosheim gewonnen haben, muss ich eigentlich sagen, dass wir an einem normalen Tag vor keinem Gegner in dieser Klasse Angst haben müssen“, stellt Jonggi Pasaribu selbstbewusst fest. Und da schließt er die WHO mit ein - auch wenn die gegen Reichensachsen nur mit einem Tor verloren hat.

Allerdings gibt es ja auch Tage, die nicht ganz normal verlaufen. So einer war der vergangene Samstag, als sich die FSG Waldhessen bei Außenseiter TSG Bad Sooden-Allendorf eine Halbzeit lang ungewohnt schwer tat.

Einen aufs Dach kriegen 

„Man muss ein Spiel eben ernst nehmen“, sagt Jonggi Pasaribu dazu, „sonst kommt wenig dabei herum und man kriegt vielleicht sogar einen aufs Dach.“ Auch die Aufgabe gegen die WHO gelte es konzentriert anzugehen.

Das alles hat er im Training in dieser Woche thematisiert. Seine Spielerinnen hätten signalisiert, dass seine Botschaft angekommen sei. „Ich hoffe jetzt, dass das Gespräch auch nachhaltig wirkt.“

Bis auf seine beiden Dauerverletzten Laura Weidemann und Anna-Lena Geyer dürfte Jonggi Pasaribu alle an Bord haben. Gute Voraussetzungen also, um der Favoritenrolle gerecht zu werden.

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