BSA-Handballerinnen halten beim 19:30 gegen Waldhessen einigermaßen mit

Streckenweise gut verkauft

Ausgetrickst: Mit einer Körperdrehung findet Kreisläuferin Hanna Schley (Mitte) von der TSG Bad Sooden-Allendorf die Lücke und befördert das Leder auf das Tor der FSG Waldhessen. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Wie erwartet nichts zu holen gab es am Samstag für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf. Beim 19:30 (12:16) gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter FSG Waldhessen bot das Team von Trainer Wolfgang Meyer in der mit über 70 Zuschauern gut besuchten Eilse-Sporthalle aber zumindest streckenweise eine ordentliche Leistung.

Es dauerte einige Minuten, bis sich die Gastgeberinnen an das hohe Tempo der Waldhessenerinnen gewöhnt hatten. Da führte der Aufstiegsaspirant bereits mit 5:0 und hatte unmissverständlich klar gemacht, dass er sich auch im achten Saisonspiel keinen Ausrutscher erlauben wollte.

Während der Tabellenführer in der Folgezeit weiter sein schnelles und druckvolles Kombinationsspiel aufzog und die TSG-Abwehr immer wieder vor unlösbare Probleme stellte, fanden die Kurstädterinnen nun zumindest vorn zu ihrem Spiel. Wie schon eine Woche zuvor gegen die Werra war es vor allem Marina Lindenthal, die sich immer wieder aus der zweiten Reihe ein Herz nahm und die Gastgeberinnen mit ihren Toren im Spiel hielt.

Weil aber auch Lindenthals Rückraumpartnerin Julia Karges und Kreisläuferin Hanna Schley in dieser Phase mehrfach trafen, gelang es der Meyer-Sieben sogar, den Rückstand bis zur Pause auf vier Tore zu verkürzen.

Wer nun aber hoffte, dass die Gastgeberinnen es im zweiten Durchgang noch einmal richtig spannend machen könnten, sah sich getäuscht. Während der Tabellenführer nämlich angeführt von seinen besten Werferinnen Anette Lusky (10 Treffer) und Fabienne Eidam (8) Tor um Tor erzielte, versagten den Gastgeberinnen vor dem gegnerischen Gehäuse wieder die Nerven.

Technische Fehler

Doch nicht nur die sich häufenden Fehlversuche, auch unnötige technische Fehler im Spielaufbau sorgten dafür, dass Waldhessen nun unaufhörlich davonzog und am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg feierte. „Insgesamt kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, zeigte sich Wolfgang Schneider mit der Leistung seiner Mädels durchaus einverstanden. „Alle haben bis zum Schluss gekämpft und ihr Bestes gegeben“, lobte der Coach. Nicht zufrieden war er jedoch mit der Höhe der Niederlage. „Wenn wir die Anfangsphase nicht verschlafen und in der zweiten Halbzeit etwas konzentrierter abgeschlossen hätten, dann wäre die Niederlage sicher niedriger ausgefallen“, meinte er.

Tore TSG: F. Krengel (1), Schley (3), Lindenthal (7/1), Sippel (1), Karges (3), Scharff (3/1), Vogeley (1). (per)

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