BSA-Handballerinnen wandeln 10:12-Pausenrückstand in einen 25:22-Erfolg um

Triumph nach Steigerung

Aufmerksame Zuhörerinnen: Engagiert gibt Trainer Wolfgang Schneider von der TSG Bad Sooden-Allendorf seinen Spielerinnen in einer Pause Anweisungen. Foto: per

Bad sooden-Allendorf. Ihren dritten Saisonsieg feierten am Samstag die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf mit dem verdienten 25:22 (10:12)-Heimerfolg über den TV Hersfeld.

Es war vor allem die deutliche Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel, die dem Team von Trainer Wolfgang Schneider zum Sieg verhalf und die Spielerinnen am Ende ausgelassen jubeln ließ. Mit viel Schwung waren die Kurstädterinnen in die Partie gestartet und hatten sich dank einer gut aufgelegten Marina Lindenthal und einer ebenfalls von Beginn an torgefährlichen Julia Karges einen 6:3-Vorsprung herausgespielt (12.). Dann aber wurde TV-Schlussfrau Iris Ottobein plötzlich immer stärker und machte zahlreiche Großchancen der Gastgeberinnen (darunter auch drei Siebenmeter) zunichte. So kippte das Spiel plötzlich. Neun Minuten blieben die Gastgeberinnen ohne Torerfolg und aus ihrem 10:8-Vorsprung (21.) wurde zur Pause ein 10:12-Rückstand.

Welche Worte Wolfgang Schneider in der Kabine auch immer gewählt haben mag – sie trugen deutliche Früchte. Von Torfrau Franziska Wehr bis zu Kreisläuferin Hanna Schley legten alle Spielerinnen eine Schippe drauf und ließen vom Wiederanpfiff weg keinen Zweifel daran aufkommen, wer am Ende als Sieger die Halle verlassen würde. Vor allem Linksaußen Luisa Krengel, die im zweiten Spielabschnitt vom Siebenmeterpunkt aus die Verantwortung übernahm und sich keinen einzigen Fehlversuch leistete, hatte am Ende mit ihren neun Toren maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Gefahr aus dem Rückraum

Aber auch die Tatsache, dass die Kurstädterinnen auf alle taktischen Änderungen der Hersfelderinnen (unter anderem enge Bewachung für Marina Lindenthal und offene Deckung in der Schlussminute) eine passende Antwort fanden, trug dazu bei, dass der Sieg voll in Ordnung ging.

„Das war eine tolle Vorstellung meiner Mannschaft“, freute sich Wolfgang Schneider nicht nur über die „großartige kämpferische Einstellung und den mannschaftlich geschlossenen Auftritt“. Auch die Tatsache, dass mit Marina Lindenthal und Julia Karges erstmals in dieser Saison beide Rückraumschützinnen 60 Minuten lang Torgefahr ausstrahlten, machte ihn sehr zufrieden.

TSG Bad Sooden-Allendorf: Wehr, Schubert – F. Krengel, Schley, L. Krengel (9/5), Gergs, Zieß (1, Lindenthal (8/2), Werner, Karges (6), Scharff, Rademacher, Vogeley (1). (per)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.