Handball: Derbysieg über die TVH-Frauen

WHO triumphiert

heringen. Den Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Werra WHO ist der dritte Saisonsieg geglückt. Sie rangen im Derby ihren Gast TV Hersfeld mit 24:22 (12:11) nieder. Die HSG festigte damit ihren Nichtabstiegsplatz. Die jungen TVH-Frauen bleiben zwei Ränge über ihnen.

„Kämpferisch hat unser Team eine starke Leistung geboten. Deshalb war der Sieg verdient“, sagte ein zufriedener Patrick Schober. Der vertrat WHO-Coach Sebastian Jaschinski, der beruflich in Australien weilt. Nicht nur Schober sah ein weitgehend zerfahrenes Spiel. Seine HSG startete gut, verlor aber bald den Faden in der Abwehr. Das nutzte der TVH aus. Er zog auf 5:2 beziehungsweise 6:3 davon. Bis sich eine taktische Maßnahme Schobers als Volltreffer erwies.

Defensivere Variante

Denn der Aushilfcoach, der sonst die Männerreserve der WHO trainiert, stellte um: von der offenen Abwehr auf eine defensivere Variante. Sein Team kämpfte sich heran, glich zum 8:8 aus – und ging mit 10:8 in Führung. Diesen hart erarbeiteten Vorsprung hielt die WHO bis in die Schlussphase hinein.

23:20 lag sie da vorne. Die Hersfelderinnen brachten sich um alle Möglichkeiten der Ergebniskorrektur, als sie sich eine Zeitstrafe einhandelten und in Unterzahl agieren mussten. Der dritte Saisonsieg der jungen WHO-Frauen war perfekt. Sebastian Jaschinski wird die Nachricht aus der Ferne mit Freude aufgenommen haben. (wkx)

HSG Werra WHO: Kellner - Dürnbeck (1), Langheld (1), Claus (2), Fischer, Trender (4), Löffler, Herwig (4), Rosier, Bettenhausen (1), Heinz (2), Krestel (9), Eichhorn.

TV Hersfeld: Otterbein - Hamadi (5), Bruche, Schmermund (1), Bender (1), Hildebrand (3), Kemmler (1), Herrmann (2), Hedrich (7), Nuhn (2), Birkel.

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