FSG Waldhessen tritt beim TV Hersfeld zum Derby an

Auf ihre Tore baut die HSG Werra WHO auch im Spiel gegen Flieden: Stefanie Krestel. Foto: Walger

Rotenburg. Eine Saisonniederlage haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen nur kassiert. Und dabei soll es für den frischgebackenen Meister und Rückkehrer in die Landesliga auch bleiben.

Beim letzten Auftritt in dieser Serie am Samstag ab 18.30 Uhr beim TV Hersfeld soll der 21. Sieg her.

Das Derby in der Geistalhalle ist prestigeträchtig, auch wenn die Frage, wer die Nummer 1 im Frauenhandball des Kreises ist, längst zu Gunsten der FSG Waldhessen beantwortet ist - ganz gleich, wie das anstehende Duell ausgeht.

Die Hersfelderinnen sind als Tabellensechster derzeit nur Bezirksoberliga-Mittelmaß - trotz der kürzlich reaktivierten früheren Bundesligaspielerin Katharina Hüter. Dass sie noch weiß, wo das gegnerische Tor steht, beweist sie jetzt in schöner Regelmäßigkeit. Zuletzt beim 25:20 (11:14)-Heimsieg über den Tabellennachbarn TSG Bad Sooden-Allendorf, zu dem sie - wie Lisa Hedrich - neun Treffer beisteuerte.

Auf dieses Duo müsse seine FSG besonders achten, wenn sie ihr Punktekonto auf 42:2 ausbauen will, weiß FSG-Trainer Jonggi Pasaribu. Aber auch auf Distanzschützin Julia Hamadi: „Sie hat einen straffen Wurf. Da kommt was raus aus dem Arm.“ Der Coach bescheinigt dem Gegner aus Hersfeld: „Da steckt schon Qualität drin.“

Verzichten müssen die Waldhessinnen auf Linksaußen Jenny Werner, die in Urlaub fährt. „Schade“, findet ihr Trainer und lobt: „Ich bin froh, dass sie vor der Saison den Weg von der WHO zu uns gefunden hat. Sie ist zu einer Stütze des Teams geworden.“ Und das soll sie in der Landesliga bleiben.

Auch ohne Jenny Werner steht für Jonggi Pasaribu fest: „Wir wollen in Hersfeld auf jeden Fall gewinnen.“ Geschlagen in die anschließende Meisterfeier zu gehen, darauf hat bei der FSG Waldhessen nieman Lust.

Fernduell

Für die Frauen der HSG Werra WHO geht es morgen ab 19.30 Uhr gegen den bereits geretteten TV Flieden in Obersuhl um nicht mehr oder weniger als den Klassenerhalt. Ein Heimsieg muss her, außerdem muss die HSG Landeck/Hauneck eine Stunde zuvor beim Tabellenvierten Grebenhain verlieren. Nur dann kann die WHO den Kreisrivalen überholen und auf den Abstiegsrang verweisen.

„Wir müssen an die gute Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen und die Nerven im Griff behalten. Es ist ein wahres Endspiel im Fernduell mit Landeck/Hauneck. Wir müssen aber auf uns selbst schauen und beide Punkte holen. Erst danach interessiert uns dann das andere Ergebnis“, gibt WHO-Trainer Sebastian Jaschinski Auskunft. Er kann auf den gleichen Kader wie in der Vorwoche zurückgreifen, und die lange verletzte Carina Gernke steht auch wieder zur Verfügung.

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