Handball-Bezirksoberliga Frauen: Bad Sooden-Allendorf beim Drittletzten TV Flieden

Wieder Sorgen für Scharff

Das nächste Duell gegen einen Abstiegskandidaten: Xenia Sokolov muss mit ihrer TSG Bad Sooden-Allendorf am Samstag beim Drittletzten in Flieden antreten. Foto: eki

Bad Sooden-Allendorf. Das zurückliegende Heimspiel gegen Eintracht Böddiger würden alle Verantwortlichen und Spielerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf am liebsten ganz schnell aus dem Gedächtnis streichen. Aus TSG-Sicht lautete das Ergebnis in der Bezirksoberliga 12:24 gegen das Schlusslicht. Ein Resultat, das nur auf den ersten Blick verblüfft. Denn die Tatsache, dass die TSG im Aufsteigerduell nur mit einer Not-Sieben und einer einzigen Wechselspielerin antrat, relativiert die Pleite, macht sie aber nicht rückgängig. „Deshalb wollen wir jetzt schnell wieder einen Sieg einfahren“, fordert Bad Sooden-Allendorfs Trainer Uwe Scharff vor dem Spiel seiner Mannschaft am Samstag (17.45 Uhr) beim TV Flieden.

Doch wie schon gegen das Schlusslicht, als acht Spielerinnen fehlten, so muss BSA-Coach Scharff auch am Samstag wieder auf einige wichtige Stammkräfte verzichten. „Wir spielen wieder ohne fünf Spielerinnen“, sagt der Coach. Rückraumspielerin Jessica Sippel muss erneut wegen einer Schulterverletzung passen. Außenspielerin Kim Rademacher plagt sich mit einer Fußblessur, die sie zu einer Pause zwingt. Linksaußen Luisa Krengel und Außenspielerin Melanie Amlung sind beide beruflich verhindert und Magdalena Vogeley verbüßt den zweiten Teil ihrer Zwei-Spiele-Sperre. Die 18 Jahre alte Rückraumspielerin kassierte bei der Pleite in Reichensachsen eine Rote Karte wegen grober Unsportlichkeit, hatte dadurch bereits das Heimspiel gegen Böddiger verpasst und fällt nun auch beim Drittletzten aus.

„Durch die vielen Ausfälle sind wir schon ein wenig geschwächt“, betont Scharff mit Blick auf die erneut fehlenden Wechselmöglichkeiten. Mit dem gesamten Kader könne man vier durchwechseln. Nun sind die Stammkräfte länger gefordert. „Zehn Minuten Vollgas spielen und dann pausieren, klappt in Flieden wieder nicht. Einige Spielerinnen müssen länger durchspielen. Dann fehlt irgendwann die Luft, die Konzentration lässt nach und dadurch steigt unsere Fehlerquote.“, erklärt der TSG-Trainer. Und auch wenn seine Mannschaft im Hinspiel kurz vor Weihnachten eine 28:30-Pleite kassierte, glaubt Scharff an einen Erfolg in Flieden. „Wir spielen in Flieden voll auf Sieg. Diese Mannschaft ist absolut schlagbar.“ (raw)

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