Handball-Bezirksoberliga Frauen: Bad Sooden-Allendorf erwartet Tabellennachbarn

TSG will Talfahrt stoppen

Abstiegskampf kann auch weh tun! Marina Lindenthal (am Ball) erwartet mit ihren Team-Kolleginnen der TSG Bad Sooden-Allendorf am Samstag die FSG Schenklengsfeld/Ausbach. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Die Luft im Kampf um den Klassenerhalt wird immer dünner für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf.

Nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg und mit nur noch drei Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone muss am Samstag im Heimspiel gegen Tabellen-Nachbar FSG Schenklengsfeld/Ausbach die Talfahrt unbedingt gestoppt werden (Anwurf in der Eilse-Sporthalle: 16.30 Uhr).

„In diesem Spiel ist für uns ein Sieg Pflicht“, setzt TSG-Trainer Uwe Scharff seine Mannschaft unter Druck. Kein Wunder, hat man doch am vergangenen Wochenende mit der klaren 13:37-Klatsche bei der FSG Körle/Guxhagen und dem gleichzeitigen Sieg der Schenklengsfelderinnen über Hersfeld mit dem morgigen Gegner die Tabellenplätze getauscht. Da man mit der FSG jetzt punktgleich ist, diese aber ein Spiel weniger auf dem Konto hat, wären zwei Punkte enorm wichtig.

Wie aber will man bei der TSG nach den zuletzt schwachen Leistungen den Schalter wieder umlegen? „Wir müssen vor allem in der Abwehr beweglicher werden“, sagt Uwe Scharff. Immer wieder hatte der TSG-Coach in den vergangenen Wochen bemängelt, dass seine Spielerinnen nicht konsequent genug raus auf die den Ball führende Spielerin gehen würden. „Wir lassen den Gegner bis auf acht Meter ans Tor kommen und das ist einfach zu dicht.“ Und auch im Angriff müsse sich etwas ändern. „Da müssen wir auch viel mehr aus der Bewegung kommen und dürfen uns nicht so viele technische Fehler erlauben.“

Während im taktischen und technischen Bereich also einiges zu tun ist, sieht es personell mittlerweile wieder besser aus. Lediglich hinter den Einsätzen der erkrankten Xenia Sokolov und Hanna Schley stehen Fragezeichen. Sollten sich die Badestädterinnen nun auch noch ihrer Fähigkeiten besinnen und wieder an ihre besseren Leistungen anknüpfen, dann darf man für das Kellerduell einiges erwarten. Scharff: „Auf jeden Fall werden wir der HSG einen heißen Tanz bieten.“ (per)

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