Handball-Bezirksoberliga: Margret Schmidt folgt Zoltan Bartalos als TSV-Trainerin

Wollrode nicht zu besiegen

Der Meister der Handball-Bezirksoberliga: Die Frauen des TSV Wollrode (obere Reihe von links) mit Helene Drescher, Katrin Damm, Szandra Bartalos, Jasmin Rother, Svenja Lachnit, Johanna Diegeler, Helena Vaupel, Nele Haupt, Bianka Bartalos, Nikolett Bartalos, Diana Vogt, Anne-Kristin Kliffmüller, Trainer Zoltan Bartalos, (unten) Janina Friedrich, Mareike Fehr, Dominique Sawyer, Janina Pietsch, Tatjana Siemon, Laura Klipp und Sophie Dilchert. Foto: Hahn

Wollrode. Mit dem 25:20 Derbysieg gegen den TSV Ost-/Mosheim war es geschafft: Schon einen Spieltag vor Saisonende machten die Handballerinnen des TSV Wollrode den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga perfekt. Eine Woche später gelang dann mit dem 30:28-Auswärtserfolg beim SV Reichensachsen sogar noch der Abschluss einer perfekten Saison ohne Punktverlust. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mädels,“ zeigte sich der 1. Aufsichtsratvorsitzende Maik Badenheuer sichtlich begeistert ob der fulminanten Leistung der Blau-Weißen.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga blieb das Team unter Trainer Zoltan Bartalos weitestgehend zusammen. Ziel war der direkte Wiederaufstieg. „Wir wollten zeigen, dass wir in die Landesliga gehören,“ sagt der TSV-Übungsleiter. Das gelang meist in beeindruckender Manier. „Wir haben in dieser Saison noch einmal einen großen Schritt in der Defensive gemacht und schaffen es endlich schneller zu spielen,“ erklärt Bartalos, der das Team allerdings nicht mehr weiter betreuen wird. „Ich schaffe es zeitlich einfach nicht mehr,“ so der frühere ungarische Nationalspieler.

Mit Margret Schmidt, die bereits Eintracht Böddiger und Eintracht Baunatal in der Oberliga trainierte, steht schon adäquater Ersatz bereit. „Zoltan hatte uns frühzeitig über sein Vorhaben informiert, so das wir ganz in Ruhe nach einem Nachfolger suchen konnten,“ erklärte Badenheuer.

Zwei Neuzugänge

Auch personell sind die Planungen beim Landesliga-Aufsteiger weiter voran geschritten. Nach Stationen bei Germania Fritzlar II und Eintracht Baunatal, wo sie Erfahrung in der Oberliga sammeln konnte, kehrt Allrounderin Fabienne Huy zu ihrem Stammverein Wollrode zurück. Außerdem kommt von Bezirksoberligisten TSV Ost-/Mosheim das Nachwuchstalent Tessa Westermann. Die Spielmacherin gibt Wollrode noch mehr Variabilität im Rückraum, weil sie Janina Friedrich, Laura Klipp und Lena Ludwig entlasten kann. Der Rest des Teams wird zusammenbleiben. „Wir wollen es jetzt endlich schaffen uns dauerhaft in der Landesliga zu etablieren,“ gibt Badenheuer das Ziel für die nächste Saison aus.

Von Moritz Minhöfer

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