Handball-Bezirksoberliga Frauen: Bad Sooden-Allendorf 31:29 gegen Schenklengsfeld

„Wollten unbedingt siegen“

Zum richtigen Zeitpunkt stark sein: TSG-Spielerin Xenia Sokolov (Mitte) steuerte sechs Treffer zum 31:29-Heimsieg über die FSG Schenklengsfeld/Ausbach bei. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gelang am Samstag den Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf. Durch den 31:29 (17:14)-Erfolg über die FSG Schenklengsfeld/Ausbach und die gleichzeitigen Niederlagen des TV Flieden und des TSV Böddiger II vergrößerte das Team von Trainer Uwe Scharff den Abstand auf die Abstiegsränge auf fünf Punkte. Bei nur noch drei ausstehenden Spielen hat der Aufsteiger somit glänzende Chancen auf den Klassenerhalt.

Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge hatte Uwe Scharff von seinen Spielerinnen mehr Aggressivität in der Abwehr und mehr Beweglichkeit im Angriff verlangt. Forderungen, die hundertprozentig umgesetzt wurden. Bissig wie in den besten Tagen kaufte das Scharff-Team den FSG-Angreiferinnen von der ersten Spielminute an den Schneid ab und stoppte auch die beiden gefährlichen Rückraumspielerinnen Zrinka Bors und Katrin Bock. Weil der Aufsteiger im Spiel nach vorne die Zahl der technischen Fehler in Grenzen hielt und seine Chancen besser als zuletzt nutzte, sah es schnell nach einem Sieg der Gastgeberinnen aus. Doch nach dem frühen 3:0 (5.) und den Zwischenspurts auf 10:6 (14.) und 15:10 (25.) ließ die TSG in der Schlussphase der ersten Halbzeit die Zügel etwas schleifen und den Gegner bis auf zwei Tore (16:14/29.) herankommen.

Gut für die TSG, dass mit Marina Lindenthal, Xenia Sokolov, Hanna Schley und Luisa Krengel gleich vier Spielerinnen einen Sahnetag erwischt hatten. Und dass sie mit Routinier Sonja Werner eine Akteurin in ihren Reihen hatte, die Ruhe ins Angriffsspiel brachte und ihre Nebenleute durch kluge Anspiele in Szene zu setzen wusste. So gelang es den Badestädterinnen immer wieder, auch gefährliche Phasen wie Unterzahlspiele zu meistern und in entscheidenden Situationen wichtige Tore zu erzielen. Und am Ende den viel umjubelten Sieg einzufahren.

„Man hat heute gemerkt, dass die Mädels unbedingt gewinnen wollten“, freute sich TSG-Trainer Scharff nicht nur über den Sieg, sondern auch über die Art und Weise, wie dieser zustande gekommen war.

TSG-Tore: Schley 5, Krengel 9/5, Lindenthal 9/2, Werner 2, Sokolov 6. (per)

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