BSA-Handballerinnen verlieren ihr letztes Saison-Heimspiel knapp mit 20:21

Das Zittern geht weiter

Pechvogel: Im Heimspiel gegen Alsfeld traf Marina Lindenthal (am Ball) von der TSG Bad Sooden-Allendorf zwar achtmal, vergab aber kurz vor Schluss die große Möglichkeit zum Ausgleich. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Nichts wurde es mit dem erhofften Heimsieg für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TSG Bad Sooden-Allendorf. Im vorletzten Saisonspiel unterlag das Team von Trainer Wolfgang Schneider trotz guter kämpferischer Vorstellung dem TV Alsfeld denkbar knapp mit 20:21 (11:11). Da auch der Tabellenvorletzte HSG Werra WHO sein Heimspiel gegen Ost-Mosheim mit 16:19 verlor, wurde die Entscheidung über den Abstieg auf den letzten Spieltag vertagt.

„Eigentlich haben wir heute gar nicht so viel falsch gemacht“, war Schneider trotz der erneuten Niederlage einigermaßen zufrieden. Vor allem in der Abwehr zeigte sich das BSA-Team gut erholt von der 17:28-Klatsche in Landeck. Und bei etwas mehr Glück im Abschluss wäre am Samstag auch ein Sieg drin gewesen, der dann wahrscheinlich schon zum Klassenerhalt gereicht hätte.

Der Pechvogel in dieser Partie, die bis zum Schluss von der Spannung lebte und in der die Führung ständig wechselte, war Marina Lindenthal. Ausnahmsweise einmal nicht mit einer Sonderbewachung bedacht (Alsfeld verteidigte mit einer klassischen 5:1-Abwehr), übernahm die Rückraumspielerin viel Verantwortung und war mit acht Treffern auch beste Werferin ihres Teams.

Ausgerechnet in der entscheidenden Phase unterliefen ihr jedoch zwei fatale Fehler: Der erste, als sie in der 56. Minute beim Stand von 19:19 einen Siebenmeter verwarf. Und der zweite, als sie 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff völlig frei am Kreis stehend beim Stand von 20:21 die Kugel nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte und damit zumindest einen Punkt verschenkte.

Damit ist die Ausgangslage für die Begegnung am kommenden Samstag beim TV Jahn Neuhof klar: Verlieren die Kurstädterinnen, sind sie automatisch abgestiegen. Gewinnen sie, sind sie auf Schützenhilfe der FSG Fulda/Petersberg angewiesen, die den Vorletzten Werra WHO zu Gast hat. Auch wenn es für den Tabellendritten in diesem Spiel um nichts mehr geht, ist die FSG sicher der klare Favorit, zumal man sich wohl kaum mit einer Niederlage vom eigenen Publikum aus der Saison verabschieden will. Die Chance, dem Abstiegsgespenst auf der Zielgeraden doch noch ein Schnippchen zu schlagen, ist für Wolfgang Schneider und seine Mädels also noch gegeben.

Tore BSA: Luisa Krengel (4), Zieß (3), Lindenthal (8/1), Riehm (4), Rademacher (1). (per)

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